Um ihren Absatz zu sichern, benötigen Verbundgruppen Lösungen für ungelöste Nachfolgeregelungen. Jeder verlorene Point-of-sale schwächt die Zentrale.
Wir haben diese Woche mit drei völlig unterschiedlichen Verbundgruppen Erstkontakte gehabt. In jedem der Gespräche kristallisierte sich sehr schnell die Situation ungelöster Nachfolgeregelungen heraus. Die Junioren entscheiden sich für einen anderen beruflichen Werdegang oder sind noch zu jung oder das Mitgliedsunternehmen geht die Nachfolge zu spät an oder oder oder … Die Gründe für Nachfolgeprobleme mögen unterschiedlich sein, die Folgen jedoch gleich: der Point-of-Sale droht zu verschwinden. Damit sinkt die Einkaufsmacht der Kooperation und auch die Marktpräsenz in der Fläche. Alle drei Verbundgruppen, mit denen wir diese Woche gesprochen haben, haben dieses Problem erkannt und beschäftigen sich intensiv mit Lösungen. Aus unserer Sicht gibt es 3 erfolgversprechende Wege.
Lösung 1: Musterbetrieb
Der Aufbau eines Musterbetriebes, in dem die Blaupausen für Nachfolgekandidaten anderer Betriebe gelegt werden hilft, potentiellen Interessenten den grundsätzlichen Erfolg des Geschäftsmodells aufzuzeigen und die Einarbeitung strukturierter und schneller durchzuführen.
Lösung 2: Beteiligungsmodelle
Für einen vorübergehenden Zeitraum beteiligt sich die Zentrale an dem Nachfolgebetrieb und erleichtert so dem Nachfolger den finanziellen Einstieg. Im Rahmen sogenannter A-/B-Shares erfolgt eine sukzessive Rückübertragung der Anteile auf den operativen Betreiber.
Lösung 3: Kooperation der Kooperationsmitglieder
Mehrere Kooperationsmitglieder schließen sich zusammen, um einen Standort ohne geeigneten Nachfolger zu übernehmen.
Generell müssen diese Lösungen durch entsprechende „weiche“ Maßnahmen im Vorfeld flankiert werden. Dazu gehören die Sensibilisierung der Mitgliedsbetriebe für das Thema z.B. in Form von Workshops, Beiträgen im Newsletter und die regelmäßige Ansprache im direkten Dialog.
Aus unserer Sicht ist eine Verbundgruppen-Organisation per se eine gute Basis, um Nachfolgen erfolgreich durchzuführen. Der Grund dafür liegt in dem system-orientierten Ansatz der Verbundgruppe. Wie sie die skizzierten Wege für Ihre Verbundgruppe umsetzen können, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch: 0069 / 1504 3528 10 oder ec-blog(a)cramer-mueller-partner.de
Erstellt von:
Edmund Cramer am 20.02.2012 16:32
Kategorie:
Vertriebssteuerung