Moderation ohne Fachwissen – geht das?

Fachwissen gilt in unserer Gesellschaft als etwas Elementares. Wer viel weiß, gilt als Experte und Experten kennen den Weg. Umso mehr drängt sich demnach die Frage auf, ob ein Moderator ohne entsprechendes Fachwissen eine gute Moderation und damit gute Ergebnisse im Sinne der moderierten Gruppe erzielen kann.

Um es vorweg zu nehmen: Wir glauben, dass ein Moderator nicht nur wenig Fachwissen benötigt, sondern dass es sogar kontraproduktiv sein kann, wenn ein Moderator zu viel Fachwissen hat. Hintergrund unserer Aussage ist, dass ein Moderator - wie bereits in unserem letzten Beitrag erwähnt - die Aufgabe hat, das Fach-Know-how der jeweiligen Teilnehmer in seiner Gruppe zu erhöhen. In unserer heutigen sehr komplex gewordenen Welt kann eine Person alleine nicht mehr das erforderliche Know-how besitzen. Die Aufgabe des Moderators ist es daher das vorhandene Fachwissen in einer Gruppe zu heben und zu bündeln.

Wenn der Moderator zu viel eigenes Fachwissen mitbringt, ist er oftmals so voll von dem, was er weiß, dass er keine Chance mehr hat zu hören, was die anderen sagen. Gerade hierin liegt aber ein Mehrwert des Moderators: Die unvoreingenommene Aufnahme und Dokumentation der bei den Gruppen-Teilnehmern vorhandenen Ideen und Gedanken. Vorurteilsfrei und ohne den Anspruch seine eigenen Ideen in den Raum werfen zu wollen.

Wichtiger als Fachwissen sind für einen Moderator exzellente Methodenkenntnisse, wozu auch und gerade das Stellen von Fragen gehört. An bestimmten Punkten kommen Gruppen in ihrer fachlichen Diskussion alleine oftmals nicht mehr weiter. Sie sind festgefahren, tauschen Argumente aus ohne auf den Inhalt des jeweils anderen  einzugehen. Ein weiterer fachlicher Gesprächspartner wäre hier wenig hilfreich. Genau an dieser Stelle kommt der Moderator ins Spiel. Er führt mit seiner Fragetechnik dazu, dass die Teilnehmer beginnen neu zu denken beziehungsweise  einen anderen Blick auf die bisher erarbeiteten Ergebnisse zu werfen. Gerade aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass ein Moderator eben nicht zu tief im eigenen fachlichen Saft schmort, sondern die Betriebsblindheit der Gruppenteilnehmer durch seine externe Brille auflöst.

Gleichwohl sollte ein Moderator profunde Grundkenntnisse der Rahmenbedingungen haben, innerhalb denen er moderiert. Eine Gruppe von Ingenieuren zu moderieren ohne deren Markt oder Umgebung zu verstehen ist sehr schwierig. Dabei muss der Moderator aber eben nicht der bessere Ingenieur sein.

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cm&p-Spende für die Initiative „helfen Sie uns zu helfen“

Diese Woche erreicht unsere Spende den Verein „Alport Selbsthilfegruppe“. 2005 wurde der e.V. von Familien, die mit der Krankheit umgehen müssen und engagierten Ärzten in die Welt gerufen. Das Alport Syndrom ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Nieren, die sowohl das Innenohr, die Augen und in seltenen Fällen Speiseröhre und Darm betreffen kann.

Schätzungsweise ist jeder 5.000-10.000ste von der Krankheit betroffen. Oftmals haben Patienten eine Vielzahl an Untersuchungen hinter sich, bis schließlich die Diagnose „Alport Syndrom“  gestellt werden kann. Aufgrund der verschiedenen Symptome können Ärzte meist nicht sofort feststellen um was es sich speziell handelt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt Mitmenschen umfassender über die Krankheit zu informieren, auf Therapiemöglichkeiten hinzuweisen und natürlich auch betroffenen Menschen und deren Familien als Helfer zur Seite zu stehen. Die Spende unterstützt vor allem die Erstellung von Broschüren und Flyern sowie die Organisation und Durchführung von Mitgliedertreffen.

Wenn auch Sie den Verein unterstützen wollen oder auf das Alport Syndrom aufmerksam machen möchten, klicken Sie hier.

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Moderation – was ist das?

Viele Menschen denken bei dem Wort Moderationen an Thomas Gottschalk mit seiner Sendung „Wetten, dass..?“. Zugegebenermaßen ist auch dies eine Form von Moderation. Wenn wir über Moderation sprechen, meinen wir jedoch eher die Business-Moderation. Um was es sich dabei handelt erläutern wir Ihnen nachfolgend.

Moderation ist eine Form der Interaktion zwischen Menschen bei denen die Gesprächsführung im Vordergrund steht. Ein Gespräch zwischen nur zwei Personen wird üblicherweise nicht als Moderation bezeichnet, wohingegen die Führung oder Steuerung einer Gruppe von Menschen als Moderation gilt. Typischerweise gehören zu einer Moderation also ein (externer) Moderator und eine Gruppe von Menschen.

Ziel einer Moderation ist es, dass die Gruppe mithilfe des Moderators Ergebnisse zu einem vorgegebenen oder offenen Thema erarbeitet, bewertet und dokumentiert. Die Aufgabe des Moderators dabei ist die Hebung der bei den Teilnehmern vorhandenen Ideen und Kenntnisse und das „zu Papier bringen“ eben dieser. Insofern verhält es sich mit einer Moderation ein wenig wie mit der Geburt: Der Moderator ist die Hebamme, die Teilnehmer bringen das Kind zur Welt.

Damit der Moderator seinen Job bestmöglich machen kann, nutzt er typischerweise verschiedene Werkzeuge. Die Auswahl der Werkzeuge folgt dabei der Zielsetzung des Workshops. Die Gruppe selbst nimmt keinen oder nur wenig Einfluss auf die anzuwendenden Werkzeuge, diese Auswahl liegt komplett in der Verantwortung des Moderators. Aufgabe der Gruppe ist es sich inhaltlich einzubringen. Gemeinsam entsteht ein Ergebnis, das zuvor noch nicht vorhanden war.

Wenn alles gut läuft, dann wird am Ende der Moderation die Gruppe Ergebnisse erarbeitet haben, die sie ohne den Moderator so nicht gehoben hätte. Der Mehrwert des Moderators liegt folglich im Heben des Unbekannten und Herausarbeiten des Neuen. Und damit sind wir dann doch wieder bei Thomas Gottschalk: Seine interessantesten Moderationen waren immer die, bei denen auch sein Gast nach der Moderation mehr über sich selbst wusste als zuvor.

In unserem nächsten Blogbeitrag werden wir uns die Frage stellen, ob ein Moderator Fachwissen benötigt, um bestmögliche Ergebnisse mit der Gruppe zu erzielen oder nicht.

 

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cm&p-Spende für den Zweite Chance Tierschutzverein e.V.

Mit unserer cm&p-Wochenspende haben wir in dieser Woche ein Fundraising-Projekt des Zweite Chance Tierschutzvereins unterstützt. Finanziert werden soll eine Wärmebildkamera (inkl. Drohne), die während der Erntezeit eingesetzt werden soll, um junge Rehkitzchen zu retten.

Übergeordnetes Ziel des Vereins ist der Tierschutz. Fördergelder kommen unmittelbar den Tieren zu Gute und werden in regionale Institutionen und Projekte investiert. Gerade in der Erntezeit kommt es verstärkt zum Tod von Rehkitzchen durch Landmaschinen. Um dem vorzubeugen, sollen die Felder am frühen Morgen „gescannt“ werden.

Sie möchten mehr über den Zweite Chance Tierschutzverein erfahren? Dann informieren Sie sich hier.

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cm&p-Spende für das Projekt „Vorlese- und Erzählbox für geflüchtete Kinder“

Diese Woche erreicht unsere cm&p-Spende die „Stiftung Lesen“ aus Mainz. Die Stiftung setzt sich dafür ein, Lesen in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. In enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, uvm. werden in regelmäßigen Abständen landesweit Programme und Projekte initiiert. Hierzu gehört auch das Hilfsprojekt  „Vorlese- und Erzählbox für geflüchtete Kinder“, das wir in dieser Woche unterstützt haben.

Das Projekt hilft geflüchteten Familien dabei sich zu orientieren, einzuleben, Kontakte zu knüpfen und vor allem um einen Zugang zur deutschen Sprache zu erhalten. Ein komplettes Set an Medien und Büchern ist in einer Vorlese- und Erzählbox enthalten. Zum Beispiel Bildwörterbücher/ Bilderbücher, Lieder- und Reimbücher mit Audio-CDs, ein Bildkartenset uvm.. Das Lesen und Vorlesen kann den Kindern dabei helfen Erlebtes zu verarbeiten, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden und eröffnet neue Perspektiven. Wir hoffen mit unserer cm&p-Wochenspende einen kleinen Beitrag zum Gelingen dieses Projektes geleistet zu haben und sind gespannt auf die Fortschritte der Kinder.

Sie wollen mehr Informationen über die Stiftung oder selbst Spender werden? Dann klicken Sie hier.

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