Die erforderlichen Vertriebskanal-Kompetenzen und -Strukturen

Für ein reibungsloses Zusammenspiel der Vertriebskanäle ist eine Omni-Vertriebskanal-Unternehmenskultur erforderlich. Hierfür gilt, dass Vertrieb eine Mannschaftssportart ist. Die unterschiedlichen Mitarbeiter übernehmen unterschiedliche Rollen. Daher ist funktionierende Teamarbeit die entscheidende Grundlage. Mit Einzelkämpfern kann Omni-Kanalvertrieb nicht funktionieren.

Um den Kunden besser zu verstehen, müssen alle Beteiligten entlang aller Touchpoints auf die Kundenpräferenzen und Nutzenpotenziale achten (Customer-Centricity) und diese im CRM-System pflegen. Der Kaufprozess des Kunden kann sehr unterschiedlich ausfallen. Daher müssen alle Beteiligten flexibel reagieren. Auch hier muss die Unternehmenskultur Flexibilität als Stärke und vernetztes Denken als Kernkompetenz fördern.

Die optimale Organisationsform für Multikanalvertrieb ist die Matrix. Auf der vertikalen Achse gibt es die Verantwortlichen für die optimale Kundenkanal-Gestaltung und auf der horizontalen Ebene die Kundenverantwortlichen. 

  • Kundenkanal-Gestaltung: Jeder Kanal hat besondere Anforderungen. Daher sollte ein Mitarbeiter idealerweise nicht für mehrere Vertriebskanäle zuständig sein.
  • Kundenverantwortliche: Ein Ansprechpartner für den Kunden, der ihn dort abholt, wo er steht.

Die Vergütungs- bzw. Incentivierungssysteme müssen auf die gemeinsamen Zielel „Kundenzufriedenheit“ und „nachhaltiger Absatz“ ausgerichtet sein. Es darf keine interne Konkurrenz zwischen den Kanalverantwortlichen durch isolierte Absatzziele bzw. variable Prämien geschaffen werden. Eine weitere Grundvoraussetzung für das reibungslose Zusammenspiel der Vertriebskanäle ist ein über alle Kanäle einheitlicher Preise- und Leistungskatalog.

Das Zusammenspiel der Vertriebskanäle sieht in jedem Unternehmen anders aus. Daher gibt es nicht die „One-size-fits-all-Lösung“. Gerne finden wir die beste Vertriebsstruktur für Ihr Unternehmen heraus. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Kontaktdaten -Jochen Müller

Sie sind an weiteren Themen rund um das Thema Vertriebsstrategie interessiert?

  • Dann laden Sie sich doch unser kostenfreies E-Book Vertriebsstrategie im Mittelstand und lesen Sie, wie Sie Ihre optimale Vertriebsstrategie aufbauen können.
  • Oder machen Sie unseren kostenfreien Vertriebs-Checkup und erkennen, wie es aktuell um Ihre Vertriebsstrategie bestellt ist.
  • Alternativ buchen Sie direkt unseren Vertriebsstrategie-togo“-Workshop. In nur einem Tag erarbeiten wir die wesentlichen Eckpunkte Ihrer künftigen Vertriebsstrategie.

cm&p-Spende für “Nezabudka Kinderbetreuung gGmbH”

Mehrsprachig läuft es besser! Unter diesem Motto findet am 29. April 2018 bereits zum sechsten Mal der Lauf für Mehrsprachigkeit in Frankfurt am Main statt! Der Lauf für Mehrsprachigkeit ist eine gemeinnützige Sport- und Familienveranstaltung mit den Schwerpunkten mehrsprachige Bildung, interkulturelle Vielfalt, Völkerverständigung und Gesundheit. Hinter der Organisation steht Dachverband zur Förderung von Mehrsprachigkeiz in frühkindlicher Bildung und Erziehung e.V.(DMBE e.V.), bilinguale Kindertageseinrichtungen Nezabudka, 2SonMas und Le Jardin sowie viele themen- und seelenverwandte Kooperationspartner.

Über die gemeinsame Sprache des Sports fanden 2017 mehr als 1000 Teilnehmer aus über 40 Nationen im Alter von 1 bis 76 Jahren an der Start- und hinter der Ziellinie freundschaftlich zueinander. Ziel ist es, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturkreise leicht und ungezwungen ins Gespräch kommen. Mit dem Lauf für Mehrsprachigkeit wird hierfür eine Plattform angeboten. An der Startlinie eines Volkslaufs sind alle gleich – Herkunft, Religion, politische Orientierung oder Beruf spielen keine Rolle. Auch Alter ist hier zweitrangig, denn bei uns laufen wirklich alle: Bambinis, Schüler, junge und jung gebliebene Erwachsene. Der Verein stellt Gesundheit vor Ergebnis und möchten, dass sich wirklich alle auf die Laufstrecke trauen, von Laufanfänger, über Gelegenheitsjogger bis hin zu den ambitionierten Sportlern. Insbesondere bei den Kindern wollen wir die Lust an der Bewegung steigern

Wenn auch Sie mehr über den Projektträger erfahren möchten, dann klicken Sie hier.

Content ist King – Haben Sie welchen?

Waren Sie schon einmal auf einer Website, deren Inhalte veraltet waren? Oder zumindest nicht mehr ganz taufrisch? Im Jahr 2018 straft der Kunde das sofort mit Missachtung, er wechselt zur nächsten Website. Ebenso verhält sich Googles Suchmaschinenlogik: Alter Inhalt (Content)? Keine Veränderung auf der Website? Das muss dann wohl ein totes Unternehmen sein, also werden die Ergebnisse erst etwas weiter hinten angezeigt. Die Lösung lautet: Content ist King…

Das Zitat Content is King wird Bill Gates Mitte der 90er Jahre zugeschrieben. Er hat damals einen Ausblick gewagt wie sich Marketing und Vertrieb in den nächsten Jahrzehnten verändern werden. Content is King bezieht sich dabei auf Ihr Online-Marketing. Es besagt, dass Ihr Kunde für ihn relevante Inhalte in verständlich aufbereiteter Form im Internet erwartet. Derjenige, der diesen Content passgenau liefern kann, wird von Interessenten bevorzugt, sie werden sich eher auf dessen Webseite bewegen als auf Webseiten mit weniger oder gar altem Content.

Gerade im Mittelstand erfüllen viele Webseiten diese schon lange bestehende Anforderung jedoch nicht. Da herrscht noch die alte Meinung vor, dass die Webseite der online-gegangene Firmenflyer ist. Text und Bilder stammen von vor 3 Jahren, seither gab es keine Änderungen. Schlimmstenfalls findet sich unter der Rubrik News die Einladung zur offenen Tür von vor 18 Monaten. So funktioniert Online-Marketing nicht. Wie also besser machen?

Online-Marketing besteht heute nicht mehr aus dem einen riesigen Ozean-Dampfer = der Firmen-Webseite. Vielmehr ist Online-Marketing die Summe aller Ihrer Web-Aktivitäten. Dazu zählen neben der Firmen-Webseite auch soziale Medien wie z.B. Facebook oder XING, Internet-Portale in denen sich Ihre Zielgruppe aufhält, E-Mail-Marketing, Newsletter Blogbeiträge (so wie dieser hier) uvm.. Daran wird gut erkennbar, dass Ihr Content-Marketing auf unterschiedlichen Kanälen laufen muss.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere Leser an dieser Stelle Schluckbeschwerden bekommt: Wann soll ich das denn alles schreiben? Und wann veröffentlichen? Keine Panik, hierfür gibt es mehr Lösungen als Sie im ersten Moment denken:

 

  1. Wer sagt denn, dass der Chef alles alleine schreiben muss? Diese Zeiten sind vorbei. Definieren Sie in Ihrem Team, wer zu welchen Themen wie oft etwas schreiben soll. Oftmals fällt es gerade Ihren Fachleuten sehr leicht, ein Foto zu schießen, dazu 4-5 Zeilen zu schreiben und das Ganze bei Facebook zu posten.
  2. Viele Tätigkeiten lassen sich standardisieren. Sie müssen sich lediglich einmal Gedanken dazu machen, wie Ihr Newsletter aussehen soll und wie oft er mit welchen Inhalten erscheinen soll. Wenn dieser Redaktionsplan steht gründen Sie ein kleines Redaktionsteam und übertragen die Aufgabe an diese Gruppe. Nur Mut.
  3. Viele Tätigkeiten lassen sich automatisieren: Die Technik ist weit vorangeschritten. Mit der Veröffentlichung eines Beitrags auf einer Plattform wird der gleiche Beitrag auf viele andere Plattformen geleitet.
  4. Vorarbeiten: Warum nicht einmal einen halben Tag aus dem Geschäft herausziehen und sich Gedanken darüber machen, was für Ihre Kunden wichtig sein könnte? Schreiben Sie dann hierzu eine kleine Artikel-Serie und veröffentlichen Sie diese dann in lesbaren Einzel-Artikeln (so ist übrigens dieser Blog-Beitrag entstanden)

Bevor Sie mit all‘ diesen Themen starten sollten Sie jedoch eins kennen: Ihre Zielgruppe. Nur wer seine Zielgruppe genau kennt, kann sie auch mit Content exakt ansprechen. Alles andere ist wie Schießen mit der Schrotflinte.

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr Content-Marketing aussehen kann, dann sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen Ihre Zielgruppe zu erreichen und mehr Leads zu generieren:

Gerne helfen wir bei der Auswahl der relevanten Vertriebskanäle. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Kontaktdaten – Edmund Cramer

Sie sind an weiteren Themen rund um das Thema Vertriebsstrategie interessiert?

  • Dann laden Sie sich doch unser kostenfreies E-Book Vertriebsstrategie im Mittelstand und lesen Sie, wie Sie Ihre optimale Vertriebsstrategie aufbauen können.
  • Oder machen Sie unseren kostenfreien Vertriebs-Checkup und erkennen, wie es aktuell um Ihre Vertriebsstrategie bestellt ist.
  • Alternativ buchen Sie direkt unseren Vertriebsstrategie-togo“-Workshop. In nur einem Tag erarbeiten wir die wesentlichen Eckpunkte Ihrer künftigen Vertriebsstrategie.

cm&p-Spende für “Paul-Hindemith-Schule e. V.”

Diese Woche erreicht unsere cm&p-Spende das Bike-Pool-Projekt der Paul-Hindemith-Schule. Seit 2014 ist die Paul-Hindemith-Schule Bike-School im Rahmen des Projekts Bike-Pool Hessen. Grundstein des Projekts sind Bike-Pools mit Rädern an Schulen, die allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die gleichen materiellen Voraussetzungen bieten.

 Zudem bildet das Hessische Kultusministerium in Kooperation mit dem Bike-Pool Hessen speziell für diesen Zweck Lehrkräfte aus, die diese Projektidee in den Schulen umsetzen. Die Fahrradwerkstatt wurde 2012 durch Unterstützung des Fahrradladens „Bike Point“ in Griesheim ausgestattet. Durch die Wartung der Fahrräder lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Fertigkeiten des Montierens kennen und schulen ihr technisches und handwerkliches Geschick. Die Teamfähigkeit wird durch das Arbeiten in der Gruppe bei Reparaturen und Wartungsarbeiten gefördert. Eigenverantwortung wird durch das Pflegen und Warten der Fahrräder erworben.

Wenn auch Sie mehr über den Projektträger erfahren möchten, klicken Sie hier.

Reporting zur Steuerung der Vertriebskanäle

Für das Vertriebskanal-Reporting besteht die Herausforderung, dass jeder Kanal seine eigenen Touch-Points und Key-Performance-Indikatoren (KPIs) hat. Daher gilt es, diesen „bunten Strauß an Daten“ in ein übersichtliches Vertriebskanal-Reporting zu integrieren.

Insgesamt hat dieses Reporting kaum noch etwas mit dem klassischen (kurzfristigen) produktbasierten Vertriebsreport zu tun. Es geht vielmehr um langlaufende kundenzentrierte Kennzahlen.

Unser Ansatz hierfür ist eine Top-down-Vorgehensweise:

  1. Frageliste:

Das Reporting muss Antworten auf die wichtigsten Fragen der Vertriebskanalsteuerung geben. Es geht vor allem um Antworten auf Fragen, die vertriebliche Maßnahmen auslösen. Diese Fragen gilt es zu sammeln bzw. zu priorisieren.

  1. Datenfeld-Liste:

Identifikation der für die Beantwortung der wichtigsten Fragen erforderlichen Daten bzw. Datenfelder. Auf welcher Aggregationsebene sind diese Daten erforderlich (Pro Vertriebsweg, pro Kunde, pro Vorgang, pro Touchpoint etc.)

  1. Verfügbarkeit:

Wo werden diese Datenfelder gemessen? In welchem System? Wie aktuell sind die Messungen? Wie können diese Daten bereitgestellt werden? 

  1. Integrierbarkeit / Datenkonsistenz:

Die Datenquellen müssen in einem Reporting zusammengeführt werden. Bevor hier Schnittstellen programmiert werden, sollte ein manueller Test durchgeführt werden. Typischerweise ergeben sich Probleme in Bezug auf Datenkonsistenz, welche vor einer Automatisierung des Prozesses gelöst werden müssen.

Die Besonderheit des Vertriebskanal-Reportings ist, dass alle Touchpoints des Kunden in den verschiedenen Kanälen eine Rolle spielen.  

  • Wo bricht der Kunde einen Vorgang ab (Conversions)?
  • Warum bricht der Kunde den Vorgang ab (Customer-Journey)?
  • Wo funktioniert das Zusammenspiel der Kanäle nicht (Convenience)?
  • Wie hoch ist der Beitrag eines jeden Kanals zum Absatzerfolg (Kosten-Nutzen-Relation)?

Die Wirkzusammenhänge von vertrieblichen Maßnahmen in unterschiedlichen Kanälen müssen verstanden und zur Weiterentwicklung genutzt werden. Hierbei gilt es nicht zu viele Änderungen auf einmal durchzuführen, da sich sonst die Effekte überlagern und eine Überprüfung der vorherigen Annahmen unmöglich wird. Anhand dieser Erkenntnisse muss die Multikanal-Steuerung die knappen Ressourcen auf die wirksamsten Kanäle allokieren.

Gerne skizzieren wir das Vertriebskanal-Reporting für Ihr Unternehmen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Jochen Müller, office@cramer-mueller-partner.de

cramer müller & partner