cm&p-Spende für die Stiftung „Lesen“

Diese Woche erreicht unsere Spende die Stiftung „Lesen“ in Mainz. Bereits im Juni unterstützten wir die Stiftung bei ihrem Projekt „Vorlese- und Erzählbox für geflüchtete Kinder“. In Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, Verbänden und vielen weiteren Einrichtungen arbeiten sie dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird.

Lesekompetenz ist eine wichtige Voraussetzung für die persönliche Entwicklung und ein erfolgreiches Leben. Demnach will die Stiftung mit dem Projekt „Vorlesebibliotheken für Kindertagesstätten“ die Lesefreude bereits im Kindergarten wecken. Gemeinsam stellen sie Bücher und Medien zusammen, mit denen Kinder für das Lesen begeistert werden. Die Vorlesebibliothek enthält klassische Kinderbücher, Neu-Auflagen sowie methodisch-didaktische Materialien. Für spannende „Vorlese-Momente“ und nachhaltige Entwicklung.

Sie möchten auch für die Vorlesebibliotheken spenden? Oder für ein anderes Projekt der Stiftung „Lesen“? Dann klicken Sie hier!

Moderation und Beratung – passt das?

Klassischerweise wird unter einem Unternehmensberater eine Person mit Expertenwissen verstanden. Wie in unserem letzten Blogbeitrag veröffentlicht, sollte ein Moderator jedoch nicht allzu viel Wissen mitbringen, da daraus die Gefahr entstehen kann, dass er die Gruppe nicht offen und vorurteilsfrei genug moderiert. Inwiefern passen also Beratung und Moderation zusammen?

Wenn wir zehn Jahre zurückgehen war die Welt eines Unternehmensberaters in der Tat dadurch gekennzeichnet, dass er regelmäßig in einem Spezialgebiet mehr wusste als sein Kunde. Im Jahr 2017 hat sich diese Welt jedoch deutlich verändert. Zwar gelten Berater gemeinhin noch immer als Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten. Der Wissensvorsprung gegenüber ihren Kunden ist jedoch deutlich geschmolzen. Hierzu hat ganz wesentlich das Internet mit seinen Informations-Brokern wie z.B. Google oder Wikipedia beigetragen.

Der eigentliche Mehrwert eines Beraters liegt heute darin, dass er das in einem Unternehmen vorhandene explizite und implizite Wissen anzapft, miteinander verknüpft und daraus ohne Betriebsblindheit neue Lösungen entwickelt. Dies geht nur mit einem umfassenden Methoden-Know-how, was dem Berufsbild des Unternehmensberaters zu eigen ist.

Genau hier also dockt die Unternehmensberatung an die Moderation an. Beide Funktionen sind extrem kundenorientiert („Warum wollt Ihr Euch verändern?“), brauchen eine umfangreiche Frage-Technik („Wie, wann und mit wem wollt Ihr dahin?“) und benötigen eine Person, die großes Interesse an der Erzielung von Ergebnissen hat („Was wollt Ihr erreichen?“). Es ist daher nur folgerichtig, dass in den letzten Jahren immer mehr Berater begonnen haben, die fachlich losgelöste Moderation auf einer Meta-Ebene anzuwenden.

Letztlich ist die Moderation die Weiterentwicklung der Unternehmensberatung, indem sie das in einem Unternehmen vorhandene Know-how hebt, bündelt und dokumentiert. Warum die Moderation durch einen externen Moderator zielführend ist, erläutern wir Ihnen in unserem nächsten Blogbeitrag.

cm&p-Spende für den Malteser Hilfsdienst e.V.

Unsere cm&p-Spende unterstützt diese Woche den Malteser Hilfsdienst e.V.. Mit über einer Million Mitgliedern und Förderern gelten die Malteser mit zu den größten caritativen Dienstleistern in Deutschland. Helferinnen und Helfer engagieren sich im Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder in ehrenamtlichen Sozialdiensten.

Wir unterstützen diese Woche speziell die Suchthilfebetreuung der Malteser in Frankfurt am Main. Täglich besuchen bis zu 100 schwerwiegend drogenabhängige PatentInnen die Ambulanz des Vereins. Aufgrund der hohen Besucherzahlen ist das Mobiliar der Einrichtung in die Jahre gekommen und muss dringend erneuert werden. Besondere Unterstützung braucht das Team, bestehend aus Ärzten, Krankenschwestern und Sozialarbeitern, für Menschen ohne Krankenversicherungen. Denn ohne staatliche Absicherung kommt niemand für die entstehenden Kosten in weiterführenden Suchthilfeeinrichtungen auf. Damit sinkt die Chance für diese Menschen auf ein drogenfreies Leben. Längst ist die Ambulanz nicht nur ein Ort für die medizinische Grundversorgung. Die Malteser-Mitarbeiter schaffen für die PatientInnen einen Ort des Vertrauens und Geborgenheit.

Sie interessieren sich für das Projekt der Malteser und wollen vielleicht selber helfen? Dann klicken Sie hier.

Moderation ohne Fachwissen – geht das?

Fachwissen gilt in unserer Gesellschaft als etwas Elementares. Wer viel weiß, gilt als Experte und Experten kennen den Weg. Umso mehr drängt sich demnach die Frage auf, ob ein Moderator ohne entsprechendes Fachwissen eine gute Moderation und damit gute Ergebnisse im Sinne der moderierten Gruppe erzielen kann.

Um es vorweg zu nehmen: Wir glauben, dass ein Moderator nicht nur wenig Fachwissen benötigt, sondern dass es sogar kontraproduktiv sein kann, wenn ein Moderator zu viel Fachwissen hat. Hintergrund unserer Aussage ist, dass ein Moderator – wie bereits in unserem letzten Beitrag erwähnt – die Aufgabe hat, das Fach-Know-how der jeweiligen Teilnehmer in seiner Gruppe zu erhöhen. In unserer heutigen sehr komplex gewordenen Welt kann eine Person alleine nicht mehr das erforderliche Know-how besitzen. Die Aufgabe des Moderators ist es daher das vorhandene Fachwissen in einer Gruppe zu heben und zu bündeln.

Wenn der Moderator zu viel eigenes Fachwissen mitbringt, ist er oftmals so voll von dem, was er weiß, dass er keine Chance mehr hat zu hören, was die anderen sagen. Gerade hierin liegt aber ein Mehrwert des Moderators: Die unvoreingenommene Aufnahme und Dokumentation der bei den Gruppen-Teilnehmern vorhandenen Ideen und Gedanken. Vorurteilsfrei und ohne den Anspruch seine eigenen Ideen in den Raum werfen zu wollen.

Wichtiger als Fachwissen sind für einen Moderator exzellente Methodenkenntnisse, wozu auch und gerade das Stellen von Fragen gehört. An bestimmten Punkten kommen Gruppen in ihrer fachlichen Diskussion alleine oftmals nicht mehr weiter. Sie sind festgefahren, tauschen Argumente aus ohne auf den Inhalt des jeweils anderen  einzugehen. Ein weiterer fachlicher Gesprächspartner wäre hier wenig hilfreich. Genau an dieser Stelle kommt der Moderator ins Spiel. Er führt mit seiner Fragetechnik dazu, dass die Teilnehmer beginnen neu zu denken beziehungsweise  einen anderen Blick auf die bisher erarbeiteten Ergebnisse zu werfen. Gerade aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass ein Moderator eben nicht zu tief im eigenen fachlichen Saft schmort, sondern die Betriebsblindheit der Gruppenteilnehmer durch seine externe Brille auflöst.

Gleichwohl sollte ein Moderator profunde Grundkenntnisse der Rahmenbedingungen haben, innerhalb denen er moderiert. Eine Gruppe von Ingenieuren zu moderieren ohne deren Markt oder Umgebung zu verstehen ist sehr schwierig. Dabei muss der Moderator aber eben nicht der bessere Ingenieur sein.

cm&p-Spende für die Initiative „helfen Sie uns zu helfen“

Diese Woche erreicht unsere Spende den Verein „Alport Selbsthilfegruppe“. 2005 wurde der e.V. von Familien, die mit der Krankheit umgehen müssen und engagierten Ärzten in die Welt gerufen. Das Alport Syndrom ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Nieren, die sowohl das Innenohr, die Augen und in seltenen Fällen Speiseröhre und Darm betreffen kann.

Schätzungsweise ist jeder 5.000-10.000ste von der Krankheit betroffen. Oftmals haben Patienten eine Vielzahl an Untersuchungen hinter sich, bis schließlich die Diagnose „Alport Syndrom“  gestellt werden kann. Aufgrund der verschiedenen Symptome können Ärzte meist nicht sofort feststellen um was es sich speziell handelt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt Mitmenschen umfassender über die Krankheit zu informieren, auf Therapiemöglichkeiten hinzuweisen und natürlich auch betroffenen Menschen und deren Familien als Helfer zur Seite zu stehen. Die Spende unterstützt vor allem die Erstellung von Broschüren und Flyern sowie die Organisation und Durchführung von Mitgliedertreffen.

Wenn auch Sie den Verein unterstützen wollen oder auf das Alport Syndrom aufmerksam machen möchten, klicken Sie hier.

cramer müller & partner