Was haben Sie eigentlich heute den ganzen Tag geleistet? – Verbesserungspotenziale erkennen durch Prozesscontrolling

Fragen Sie sich manchmal nach Feierabend, was Sie heute eigentlich an der Arbeit geleistet haben? Während des Tages wird unser Ablauf häufig vom Alltagsgeschäft geleitet. Ihre am Vortag oder frühen Morgen definierten Tätigkeiten können aufgrund von ungeplanten Aufgaben oftmals nicht vollständig bearbeitet werden. Die Unzufriedenheit macht sich breit.   Woher wissen Sie aber eigentlich, ob die von Ihnen erfüllten To-Do‘s wirklich wertschöpfende Tätigkeiten waren bzw. wie hätten Sie Ihre eigene Arbeit effizienter gestaltet können? Diese Frage lässt sich durch sogenannte Multimoment-Studien beantworten. Wir nennen dieses Tool DILO: Day in the life of …. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden sämtliche Tätigkeiten während eines typischen Arbeitstages über einen gewissen Zeitraum erfasst. Die Tätigkeiten werden von Beginn des Arbeitstages bis zum Feierabend aufgezeichnet. Die Erfassung kann in Form einer Selbstaufschreibung oder durch einen Dritten durchgeführt werden. Das Verfahren können Sie für verschiedene Tätigkeitsfelder anwenden, z.B. für die Optimierung von Vertriebsprozessen im Innendienst. Für das Gesamtunternehmen und für den einzelnen Mitarbeiter ergibt Sie nach der Auswertung der aufgezeichneten Daten folgender Nutzen:
  • Überblick über den eigenen Arbeitsalltag (Wofür investieren Sie wieviel Zeit?)
  • Optimierung und Verschlankung von Prozessabläufen
  • Verbesserung des Qualitätsmanagements
  • Besseres Verständnis für den Arbeitsalltag des Mitarbeiters im Unternehmen
  • Langfristige Zeit- und Kostenersparnis
  • Gewinnung von Kapazitäten für neue Projekte
Ein wichtiger Hinweis: Ein DILO sollte nur auf freiwilliger Basis von der Geschäftsführung, einer Abteilung oder einem einzelnen Mitarbeiter durchgeführt werden. Aufgrund der Sensibilität des Themas ist – sofern vorhanden – unbedingt der Betriebsrat vorab einzubinden. Bei der Erfassung durch einen Dritten empfiehlt es sich, auf eine vollständige Tages-Beobachtung zu verzichten aufgrund von Datenschutz und Personalkosten. Bei der Beobachtung geht es nicht darum, wie lange ein Mitarbeiter seinen Kaffee trinkt oder sich mit einem Kollegen unterhält. Ebenfalls dient das DILO-Verfahren nicht der Überwachung der Mitarbeiter. Vielmehr hat ein DILO ausschließlich das Ziel, Verbesserungspotenzial im Prozessablauf zu identifizieren – und das kommt Mitarbeiter wie Unternehmen gleichermaßen zugute.   Interessiert Sie dieses Thema? Rufen Sie uns doch an. Wir unterhalten uns gerne mit Ihnen darüber: office@cramer-mueller-partner.de

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Vom Besserwisser zum Bessermacher – Die Zukunft der Mittelstandsberatung

Unter der Moderation von Edmund Cramer diskutierten die Berater des KMU-Berater-verbandes über die Zukunft der Mittelstandsberatung in Deutschland. Dabei kamen die Berater zu folgenden Kernthesen:

1.   Beratung findet immer häufiger virtuell statt, die Vor-Ort-Beratung wird durch Telefon-, Web- und Videokonferenzen, aber auch Datenräume, Webportal und dergleichen mehr ergänzt. Dennoch bleibt Unternehmensberatung "people business", der Beziehung zum Kunden kommt ein hoher Stellenwert bei.

2.   Die wachsenden Herausforderungen der Unternehmer benötigen auf der Beraterseite einen weiter steigenden Spezialisierungsgrad. Um die gleichzeitig vom Kunden gewünschte Hausarzt-Funktion zu übernehmen, werden sich die Berater künftig noch stärker vernetzen und in temporären Teams die Probleme ihrer Mandanten lösen.

3.   Die Abrechnung der Leistungen erfolgt über neue Preismodelle. Die erfolgsabhängige Vergütung ist dabei nur ein Thema. Auch Flatrates, Festpreise, Modulpreise etc. werden zunehmen.

Zu ähnlichen Einschätzungen kommt auch das aktuelle Themenheft „Unternehmensberater“ von brandeins. Die Überschrift „Vom Besserwisser zum Bessermacher“ deckt sich stark mit den Ergebnissen unseres KMU-Workshops. Eine Kernthese hier lautet, dass die Zukunft der Beratung weniger in der Bereitstellung von Wissen liegt, als in der Unterstützung bei der Einführung und dauerhaften Verankerung dieses Wissens im Unternehmen.

cm&p kommt allen diesen Einschätzungen schon seit längerem nach. Als mittelständische Unternehmensberatung haben wir das „Ohr am Markt“ und passen unsere Prozesse ständig an die Anforderungen des Mittelstands an. Die von uns zuvor erarbeiteten Konzepte werden dabei operativ umgesetzt. Wir integrieren uns damit in die Wertschöpfungskette unserer Kunden und betreiben z.B. Datenbanken und Portale für sie. Das ist aus unserer Sicht das Kernelement der zukünftigen Unternehmensberatung: nicht nur konzeptionieren, sondern auch umsetzen.

Wie sagt es ein Kunde von uns so treffend: „Wissen ist Macht? Haste gedacht. Wissen ist wenig – Können ist König!“. Getreu diesem Motto handeln wir. Wenn auch Sie an einer solchen Integration unseres Know-Hows in Ihr Unternehmen interessiert sind, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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cramer müller & partner