Was bedeutet cradle-to-cradle für den Vertrieb?

Cradle to Cradle („Von der Wiege bis zur Wiege“) kennt – wie die Natur – keinen Abfall, keinen Verzicht und keine Einschränkungen. Über biologische und technische Nährstoffkreisläufe werden die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt. Am Ende steht immer eine bessere Qualität. Lässt sich dieser neue ökologische Ansatz auch auf den Vertrieb übertragen? Ohne Vertrieb gäbe es kein Wirtschaftsleben, wie wir es heute kennen. Waren und Güter nur zu produzieren ohne zu sie zu vertreiben würde das Wirtschaftsleben ad absurdum führen. Vertrieb führt, Produktion dient. Aber der eine kommt ohne den anderen nicht aus. Wenn cradle to cradle in der Produktion bedeutet, einen Nährstoffkreislauf einzuführen, der keine Abfälle mehr produziert, stellt sich die Frage, wie der Vertrieb in diesen Ansatz eingebunden werden kann. Tatsächlich gilt auch für cradle to cradle, dass ohne den Vertrieb nichts geht. Denn der Vertrieb hat das Ohr am Markt, weiß was Kunden wollen, pflegt die Beziehungen zu allen Marktteilnehmern. Und genau das benötigt der cradle-to-cradle-Ansatz: das Wissen um die Bedürfnisse der Konsumenten (egal ob B2B oder B2C)! Daraus entstehen die Ideen für die Rücknahme der produzierten Waren und deren Zuführung zu neuen Verwendungszwecken. Aber der Vertrieb alleine ist dabei überfordert, kennt er doch oftmals die technischen Möglichkeiten nicht, um Produkte zu veredeln, zu recyceln, neu zusammenzusetzen. Daher geht es – wie bereits bei der Produktion neuer Produkte – um eine integrierte Vorgehensweise. Durch die gemeinsame Betrachtung des Produktkreislaufs entstehen neue Ideen, um abfallfrei und dabei trotzdem ohne Einschränkungen produzieren und vertreiben zu können. Derzeit stehen wir noch ganz am Anfang solcher Modelle. Der Hersteller, der in der Lage ist, die Wertschöpfungskette nach dem Verkauf seiner Produkte ein zweites Mal zu starten, indem er seine eigenen Produkte zurücknimmt und einer zweiten Verwertung zuführt, entdeckt völlig neue Märkte für sich – gemeinsam mit dem Vertrieb. Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, wie cradle-to-cradle-Ansätze Ihnen neues Wachstum bescheren können, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: office@cramer-mueller-partner.de     

Share this:

Brechen Sie aus: Thinking outside the box

„Thinking outside the box“ bedeutet, ausgetretene Denkmuster zu verlassen und Lösungen auf neuen Wegen zu finden. Wie Sie neue Wege z.B. bei der Entwicklung Ihres Unternehmens oder dem Aufbau einer neuen Vertriebsstrategie nutzen können, erläutern wir Ihnen nachfolgend. Haben wir schon probiert, hat damals schon nicht geklappt! Geht nicht! Wollen die nicht! Wollen die anderen nicht! Können wir nicht! Da macht keiner mit! Wie soll das funktionieren? … Kennen Sie solche Sätze, wenn es um Veränderungen im Unternehmen geht? Hier hilft das Prinzip „thinking outside the box“. Damit können Sie vorschnelle Negierungen vermeiden und sich selbst und Ihre Mitarbeiter auf eine neue Denkebene heben. Und so funktioniert es: 1. Machen Sie sich frei von allen bisherigen Prämissen: Erlauben Sie sich selbst und den Teilnehmern an dem Veränderungsprozess quer zu denken, eben „outside the box“. Ganz wichtig für Sie als Chef: kritisieren Sie skurrile Ideen Ihrer Mitarbeiter nicht – oftmals entstehen daraus im weiteren Verlauf völlig neue und intelligente Ansätze, auf die Sie ohne diesen neuen Ansatz nie gekommen wären. 2. Seien Sie neugierig: Zeigen Sie Interesse an den Beiträgen, die kommen – so verschroben sie auch auf den ersten Blick sein mögen. Fragen Sie interessiert nach, versuchen Sie das dahinterliegende Motiv zu erkennen. 3. Wechseln Sie die Perspektive: Betrachten Sie Ihre aktuelle vertriebliche Situation oder die konkrete Fragestellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zum Beispiel aus der Perspektive einer berühmten Persönlichkeit, eines erfolgreichen Verkäufers, aus der Luft, aus der Vergangenheits- oder Zukunftsperspektive etc.. Verteilen Sie dafür Rollen und spielen Sie die Fragestellung so konkret wie möglich durch. 4. Arbeiten Sie methodisch: Es gibt zahlreiche Bücher, die Ihnen Methoden für eine kreative Herangehensweise an Problemlösungen aufzeigen. Wir empfehlen Ihnen das Buch „50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen“ (Erhältlich bei amazon). Sie finden dort zahlreiche praktikable Methoden, um auf neue Denkpfade zu gelangen. Als Berater sind wir es gewohnt, Projekte „outside the box“ anzugehen. Wenn Sie interessiert sind an unserer Methodenkompetenz, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme - Kontakt.

Share this:

Austauschbar? Probieren Sie es mal mit einer Premium-Strategie.

Ihr Unternehmen steckt in der Mitte fest? Zu viele Wettbewerber? Zu viele austauschbare Produkte? Der Vertrieb stagniert? Der Druck von unten wächst? Dann denken Sie mal über eine Premium-Strategie nach. Welche Voraussetzungen es dafür zu erfüllen gilt, zeigen wir Ihnen im folgenden Blog-Beitrag. Was ist Premium? Der Duden beschreibt Premium als „von besonderer, bester Qualität“. Mit dieser Definition lässt sich sehr gut arbeiten. Es steckt nämlich mehr darin, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Wir analysieren den Begriffe „besonderer, bester Qualität“ in Bezug auf Ihre individuelle Fragestellung. Und so beginnen wir: Was ist besonders im Hinblick auf Ihre Zielgruppe und Wettbewerber? Premium-Anbieter zeichnen sich zumeist dadurch aus, dass sie einen absoluten und unverwechselbaren USP (Alleinstellungsmerkmal) haben. Können Sie einen solchen USP in Ihren Leistungen heute schon erkennen oder kurzfristig aufbauen und Ihren Kunden gegenüber kommunizieren? Übrigens: der USP muss kein rationaler, technischer Grund sein. Oftmals bedient ein USP das Gefühl einer Person. Oder können Sie sonst erklären, warum eine Frau für die eine Handtasche 500 Euro bereit ist zu bezahlen, für die andere Tasche aber maximal 100 Euro? Obwohl beide Produkte die gleichen Features haben? Richtig, es ist die „Premium-Marke“ die mit hohem Marketingaufwand positioniert wurde. Sie meinen, man(n) würde rationaler handeln? Weit gefehlt! Was ist die beste Qualität in Ihrer Produktkategorie? „Beste“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Leistungsvergleich oben stehen. Per Definition immer auf Platz 1. Im Business-Kontext genügt aber sicherlich eine Positionierung unter den TOP-3 bis TOP-10, je nach Größe des Marktes. Als Markt wird dabei nicht eine ganze Branche verstanden, sondern z.B. auch Nischen. Es könnte also sein, das Sie beste Leistungen in einer kleinen Nische eines großen Marktes anbieten und daher dort als Premium-Anbieter gelten – ohne den gesamten Markt überhaupt zu bedienen oder im gesamten Markt Premium-Anbieter sein zu müssen. Was ist überhaupt Qualität? Auch hier hilft der Duden weiter: Als Qualität wird zunächst einmal eine „charakteristische Eigenschaft einer Sache“ genannt. Hat Ihr Produkt überhaupt eine charakteristische Eigenschaft, die gesteigert werden kann (hohe Qualität)? Ist Ihr Produkt eines, deren Qualität man steigern kann, z.B. durch die Anreicherung von weiteren Eigenschaften oder die Ausprägung bestehender Eigenschaften? Wenn das der Fall ist und Sie in der Lage sind, ein Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmen zu etablieren, dann haben Sie die dritte Einstiegshürde auf dem Weg zum Premium-Anbieter genommen. An dieser Stelle kommt cm&p ins Spiel: Gerne helfen wir Ihnen dabei zu analysieren, ob und wie Ihre Produkte Bestandteil einer Premium-Strategie werden können. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme office@cramer-mueller-partner.de     

Share this:

Die beste Vertriebsform außerhalb Ihres Heimatlandes

In Deutschland habe Sie vor langer Zeit mit Ihrem Geschäft angefangen und irgendwie hat sich der Vertrieb so entwickelt, wie er heute ist. Das war keine bewusst getroffene Entscheidung, sondern kam einfach so. Heute sind Sie damit zufrieden, fragen sich aber, ob Sie das bestehende Vertriebsmodell aus Deutschland auf Ihre geplanten internationalen Aktivitäten übertragen können.

Zunächst einmal gilt die Standard-Antwort: Nein. Denn: andere Länder, andere Sitten; andere Rechtssysteme, andere Mentalitäten; andere Kunden, andere Gewohnheiten! Allen diesen Anforderungen muss Ihr Vertriebssystem Rechnung tragen. Die grundlegenden Modelle für den Auslandsvertrieb zeigen wir Ihnen nachfolgend:

Bei diesem Chart wurde davon ausgegangen, dass Ihr Unternehmen zudem in einer „Gruppe“ aktiv ist, z.B. einer Verbundgruppe oder Teil einer Firmengruppe. Sie erkennen das Stufenmodell des internationalen Vertriebs, die jeweils in Frage kommenden Ziel-Märkte sowie Vor- und Nachteile?

Gerne helfen wir Ihnen mit unserer Expertise dabei, die für Ihren Auslandsvertrieb passende Form zu finden und auch aufzubauen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Share this:

Auch 2016 ist cm&p nach ISO 9001:2008 zertifiziert

Auch diesen Jahr haben wir es geschafft! Nachdem bereits in 2012 bei cm&p ein Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 eingeführt wurde, stand in diesem Jahr eine Re-Zertifizierung durch die DEKRA in Form eines umfangreichen Überprüfungsaudits an. Dabei wurden alle Prozesse in unserem Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Mit der erfolgreich bestandenen Re-Zertifizierung konnten wir nachweisen, dass wir die Grundsätze des Qualitätsmanagements in unserem Management-System umfassend umgesetzt haben und auch unseren Qualitätsanspruch beherrschen. Zur Dokumentation unserer Prozesse haben wir uns für ein modernes webbasiertes Handbuch entschieden, das wir mit der Hilfe der Software ViFlow aufgebaut haben. Damit sind jede Menge Vorteile verbunden. Der größte Nutzen ist der komfortabler Zugriff aller Mitarbeiter über einen Hyperlink im Internetbrowser auf immer aktuelle Prozessabläufe und Unterlagen. Die laufende Weiterentwicklung, Optimierung und Standardisierung der Prozessen gemeinsam mit unserem Team gehört zur Qualitätspolitik von cm&p. Die ISO-Norm unterstützt uns, die Qualität unserer Dienstleistungen stetig zu verbessern, indem wir die Fehler und Impulse wöchentlich ganz offen kommunizieren. Auf die dadurch entstandene „Fehlerkultur“ bei cm&p sind wir sehr stolz. Es trägt zu mehr Vertrauen im Team, lösungsorientiertem Denken der Mitarbeiter, einer größeren Kundenzufriedenheit und mehr Sicherheit bei. Was bedeutet das für Sie?
  • Unsere Arbeitsabläufe sind so optimiert, dass Sie sich noch stärker als bisher auf funktionierende Beratungsprozesse verlassen können.
  • Sie finden bei cm&p ein Team von engagierten Mitarbeitern, die professionell und in Ihrem Sinn handeln.
  • Durch Schulungen der Mitarbeiter stellen wir sicher, dass diese „auf dem neuesten Stand“ sind sowie laufend ihre Qualifikationen erweitern, um für Sie bestmögliche Leistung zu erbringen.
   

Share this:

cramer müller & partner