Datenschutz als Chance – wie geht das?

Datenschutz ist nach dem Facebook-Skandal und der Einführung der DSGVO ein brisantes Thema. Der vertrauensvolle Umgang mit Kundendaten ist wichtiger denn je. Jeder Verstoß kann zu hohen Strafzahlungen führen, welche die Unternehmen bedrohen. Bei allem Klagen über den hohen Aufwand des neuen Gesetzes sollte aber nicht übersehen werden, dass es auch eine Chance darstellt, sich hier als fairer und transparenter Partner im B2B-Vertrieb zu positionieren.

Vertrauen ist eine wesentliche Voraussetzung für Zusammenarbeit. Die Nutzung von vertraulichen Daten muss daher so sparsam wie möglich erfolgen und klar geregelt sein. Nur wenn der Abschluss ein gemeinsames Interesse darstellt, sollten Daten gespeichert werden (Win-Win or No-Deal bzw. keine Datenspeicherung).

Die gemeinsame Nutzung von Daten steht aber im Fokus der „digitalen Kooperation“ zwischen Käufer und Verkäufer. Wie können „Mehrwert-Muster“ aus Big-Data-Analysen identifiziert werden und dem Kunden „bessere Angebote“ gemacht werden? Im B2B-Bereich ist es besonders wichtig, dass die aus Big-Data-Analysen gewonnenen Erkenntnisse offen und partnerschaftlich mit dem Käufer besprochen werden. Es werden also nicht Zusatzangebote „untergejubelt“, sondern als Gesprächsansatz mit dem Kunden genutzt. Die Datenanalyse darf für den Käufer keine „Bedrohung“, sondern eine „Mehrwertleistung“ darstellen. Sie muss nach klaren Regeln erfolgen und sollte (darf) das Verkäufer-Unternehmen nicht verlassen.

Jeder B2B-Kunde verlässt sich darauf, dass die gespeicherten Daten nicht zu kommerziellen Interessen an Drittanbieter gegeben (verkauft) werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber leider in Zeiten von Facebook nicht mehr die Regel.

Gerade der B2B-Vertrieb findet in einem kleinen Kreis statt. Man läuft sich dauernd wieder über den Weg. Kurzfristige Absatzmaximierung und einseitige Vorteilnahme durch unzulässige Datenspeicherungen rächen sich langfristig. Wer hier nachhaltig und partnerschaftlich agiert, profitiert davon langfristig. Eine Besonderheit im B2B-Vertrieb ist, dass auf beiden Seiten Unternehmen stehen, die mit der DSGVO auch die gleiche Herausforderung meistern müssen. Dies kann eine Verbindung darstellen. Daher lohnt sich hier besonders der Dialog auf Augenhöhe. Welche Tools nutzt mein Unternehmen z.B. für das Datenkonzept? Welche Regelungen von Datenschutzerklärung können empfohlen werden?

Welche Tools haben Probleme bei der Erstellung von Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung? Sie haben hierzu konkrete Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Jochen Müller, office@cramer-mueller-partner.de

 

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