GLOSSAR

Auf dieser Seite geben wir Ihnen Erläuterungen zu einzelnen Begriffen, die Sie auf unserer Website häufiger finden. Es handelt sich dabei um Definitionen, wie wie wir die Begriffe verstehen und verwenden.

Wir hoffen, dass Ihnen dieses kurze Glossar dabei hilft, sich besser zurechtzufinden.

Es gibt einen Begriff auf unserer Website, den Sie hier nicht finden, aber erläutert bekommen möchten? Kein Problem: senden Sie uns eine Nachricht und wir erweitern das Glossar.

Absatz-Finanzierung

Unterstützung des Vertriebs von Waren und Dienstleistungen durch deren entsprechende Finanzierung (Kredit oder Leasing). Aus einem Einmal-Kaufpreis wird eine Ratenzahlung. Beim PKW-Kauf ist das gängige Praxis (z.B. Firmenwagen-Leasing). Die Varianten der Absatzfinanzierung sind sehr vielfältig und sollten immer auf das zu vermarktende Produkt / Leistung angepasst sein.

Absatz-Monitoring

Die Kontrolle und Steuerung der Absatzmengen und -preise sowie der Vertriebswege mittels geeigneter Controlling-Instrumente. Grundlage für ein aussagekräftiges Monitoring sind entsprechende Vor-Systeme zur Datenlieferung, die für das Unternehmen und seine Ziele optimale Gestaltung des Monitors sowie die Vereinbarung von Zielen für einen Soll-Ist-Vergleich.

Absatz-Planung

Kurz- bis mittelfristige Planung von Absatzmengen und -preisen sowie der zugrundeliegenden strategischen Parameter. Alle Planwerte werden mit Planungsprämissen versehen und dienen später als Basis für den Soll-Ist-Vergleich sowie die operative Vertriebssteuerung.

Accounting

Dieser Begriff wird sehr vielseitig verwendet und umfasst Buchhaltung, Bilanzierung, Controlling. In allen Bereichen unterstützen wir Sie - wenn Sie das wollen- im Rahmen unseres -> Service Providing

Beirat

Ein Beirat ist ein Gremium zur Begleitung eines Unternehmens. Der Beirat mischt sich nicht in das operative Geschäft ein und übernimmt insofern auch keine operative Beraterfunktion. Vielmehr dient er dem Unternehmer als Sparringspartner, der auf Fehlentwicklungen rechtzeitig hinweist, bei strategischen Entscheidungen den Blick von außen liefert und auch kritische Fragen stellt.

Benchmarking

Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess. Es werden für bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder einzelne Prozesse im Unternehmen Vergleiche mit Produkten, Dienstleistungen, Prozesse anderer Unternehmen gezogen. Wer produziert am preiswertesten? Welches Produkt hat den größten Bekanntheitsgrad, ist besonders hochwertig? In welcher Qualität und zu welchem Preis wird eine bestimmte Werkstattleistung von unterschiedlichen Servicebetrieben angeboten?

Betriebsvergleich

Vergleich von Daten eines Unternehmens mit denen von Wettbewerbsunternehmen. Als Datenbasis können sowohl Informationen aus der Betriebsbuchhaltung, als auch aus der Finanzbuchhaltung dienen. Die Bereitstellung der Daten erfolgt entweder auf Basis von Jahresabschlüssen, betriebswirtschaftlichen Auswertungen oder Fragebögen. Ein Betriebsvergleich kann anonym oder offen erfolgen.

Business-Map

Eine Business-Map ist die Darstellung der künftigen Unternehmensstrategie: Wo wollen wir hin und mit welchen Mitteln, wen nehmen wir mit und warum? Das Bild ist eine Landkarte zur Visualisierung und eine verbale Beschreibung der Meilensteine. Je nach Detaillierungsgrad kann eine Business-Map in einem kompletten Business-Plan münden.

Business Planning

Business Planning = Erstellen eines Geschäftsplans: Der Geschäftsplan beschreibt ein Geschäftsmodell und die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um dieses Modell zum Leben zu erwecken.

 

Im ersten Schritt ist der Business Plan eine Arbeitsunterlage für den Unternehmer selbst, die beschreibt, mit welchen Chancen und Risiken das Geschäftsmodell verbunden ist. Der Business-Plan richtet sich aber auch an Aufsichtsgremien und externe Partner wie Banken und Lieferanten als Entscheidungsgrundlage für die Begleitung des Vorhabens. Business-Pläne werden sowohl für neu zu gründende Unternehmen erstellt, als auch bei Neuausrichtung bestehender Unternehmen gebraucht.

Company Check

Strukturierte Aufnahme eines oder mehrerer Betriebe nach klassischen betriebswirtschaftlichen Kriterien. Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung. Ein Company-Check liefert in kurzer Zeit Ergebnisse über den Zustand eines oder mehrerer Betriebsteile. Ausprägungsformen des Company-Checks sind z.B. Store-Checks, CI-/CD-Checks (Corporate Identity / Corporate Design) etc..

CRM

CRM steht für Customer Relationship Management bzw. Kundenbeziehungsmanagement. Hinter CRM verbirgt sich die systematische Gestaltung sämtlicher Interaktionen und Beziehungen eines Unternehmens mit Kunden (sowohl bestehende, als auch potentielle). Das Hauptziel von CRM ist die Steigerung des Unternehmenserfolges durch die systematische Pflege der Kundenbeziehungen. Spezieller CRM-Software erhalt hierbei eine bedeutende Rolle.

Cross-Selling

Übersetzt heißt Cross-Selling so viel wie Querverkauf und bezeichnet den Verkauf von ergänzenden Waren oder Dienstleistung innerhalb des Verkaufsprozesses. Diese Vorgangsweise zielt unter anderem auf die Erhöhung des Umsatzes pro Auftrag ab. Ein Beispiel für Cross-Selling ist beim Autokauf der Querverkauf von passenden Winterreifen.

Customer-Relationship-Management

Customer-Relationship-Management, zu deutsch Kundenbeziehungsmanagement oder auch Kundenpflege, befasst sich mit der konsequenten Unternehmensausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden. Der Kunde und die Beziehung zum Kunden stehen im Vordergrund. Durch diese Ausrichtung wird auf einen langfristigen Unternehmenserfolg abgezielt.

ERFA-Gruppen

Erfahrungsaustauschgruppen sind eine Form der Unternehmensberatung. Der Berater agiert hier als Moderator, die Teilnehmer bringen den fachlichen Input. ERFA-Gruppen treffen sich in der Regel 3-4mal pro Jahr für 1-2 Tage und erarbeiten zuvor festgelegte Themen. Der Berater bereitet einen Impulsvortrag vor, der als Grundlage für die anschließenden Diskussionen und Gruppen-/Einzelarbeiten dient. Häufig werden ERFA-Gruppen mit Betriebsvergleichen kombiniert. Wichtig für die Arbeit in und mit einer ERFA-Gruppe ist Offenheit und Vertraulichkeit im Umgang untereinander.

Mitgliedsrating

Entwicklung eines Verfahrens, das die Vertriebsstärke eines jeden Verbundpartners bewertet. Anhand dieses Ratings kann im Zeitverlauf die Veränderung der Vertriebsstärke der einzelnen Verbundpartner festgestellt werden. Das Mitgliedsrating dient der Festlegung individueller Unterstützungsmaßnahmen für die einzelnen Verbundpartner.

Musterbetrieb

Ein Musterbetrieb bietet sich für Hersteller mit Vertrieb über freie Händler oder für Verbundgruppen an. Bei einem Musterbetrieb handelt es sich um einen Betrieb, der gemäß den als optimal geltenden Vorgaben des Lieferanten oder der Verbundgruppe aufgebaut und anschließend geführt wird.

Ein Musterbetrieb kann neu gegründet werden („Grüne-Wiese-Ansatz“) oder im Rahmen einer Sanierung oder Nachfolge entwickelt werden.

Musterbetriebe sind sogenannte „Referenzbetriebe“, sie stehen den anderen Händlern oder Verbundgruppen als Lern-Firma zur Verfügung. Der Betrieb soll transparent seine Zahlen veröffentlichen und sowohl als Ausbildungsbetrieb dienen, als auch als Organisations- und Controlling-Modell fungieren.

Die wirtschaftliche Entwicklung wird den interessierten anderen Händlern und Verbundgruppen-Mitgliedern offengelegt. Auch wirtschaftlich soll ein Musterbetrieb als Vorbild agieren.

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist die Betriebsführung durch einen Profi. Der Hersteller bzw. die Verbundgruppe dürfen im operativen Geschäft nicht in die Führung eingreifen. Die Gründung eines Musterbetriebes bietet sich besonders im Rahmen eines Systemhauses an.

Performance-Index

Ein von cm&p entwickeltes Verfahren zur Messung der Entwicklung von Unternehmen. Mehrdimensionale Darstellung der Ergebnisse in Form eines Spinnen-Netzes um verschiedene, frei vom Unternehmen konfigurierbare Werte, in ihrer zeitlichen Veränderung aufzuzeigen. Alle Ergebnisse zusammengefasst ergeben einen Index-Wert, der die Performance des gemessenen Unternehmens abbildet. Für Verbundgruppen hervorragend geeignet um die gesamthafte Entwicklung ihrer Mitgliedsbetriebe in einem Chart abzubilden.

Mehr Informationen sowie die Demo-Version finden Sie unter:

http://www.cramer-mueller-partner.de/perfomance-index.html

Unternehmensentwicklung

Wir verstehen hierunter die ganzheitliche Weiterentwicklung des Unternehmens, ausgehend vom Absatz. Ohne gute Produkte und deren Absatz kann ein Unternehmen keinen Gewinn erzielen. Ohne ausreichenden Gewinn kann es seine Produkte und seinen Vertrieb nicht weiterentwickeln. Zwei Seiten ein und derselben Medaille. Unternehmensentwicklung beginnt immer beim Unternehmer und umfasst die Bereiche Führung und Personal (Menschen), Abläufe und Strukturen (Organisation), kaufmännische Steuerung (Geld) und Produkte und Absatz (Markt).

Verbundgruppen

Verbundgruppen sind auf Dauer angelegte Verbünde, an denen selbständige Unternehmen beteiligt sind. Somit sind sie ein wichtiger Bereich der Kooperationen. Im Handel sind die klassischen Verbundgruppen in der Regel Betriebsverbünde, das heißt: eine Verbindung von Betrieben zur gemeinschaftlichen Erfüllung von Teilaufgaben.

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