Social-Media als Markenbotschafter für Ihr Unternehmen

Social-Media spielt nach unserer Erfahrung heute noch keine direkte Abschlussrolle. Allerdings gibt es gute Gründe die Social-Media-Aktivitäten Ihres Unternehmens auszubauen:

  • Immer mehr Kunden informieren sich (zuerst) über Social-Media anstatt Ihrer Website über Unternehmen / Leistungen und Kundenerfahrungen. 
  • Ihre Kunden verbringen immer mehr Zeit in Social-Media. Hier können Sie durch Bilder, Videos, Storys und Personen Sympathie und Glaubwürdigkeit aufbauen. Ihre Positionierung als Marke und Unternehmen wird immer stärker durch Social-Media geprägt. Dies sollten Sie für Ihr Unternehmen nutzen. 
  • In der Regel reden Ihre Kunden bereits in den sozialen Medien über Ihr Unternehmen. Sie können sich entscheiden, ob Sie Teil der Diskussion sind oder nicht. Wenn es hier kritische Entwicklungen gibt (Shit-Storm) dann haben Sie eine Möglichkeit einzugreifen. 
  • Über die sozialen Median ergaben sich 1-zu-1-Kommunikationsmöglichkeiten mit potentiellen Kunden, welche abseits von Mailings erfolgen. Gerade bei jüngeren Zielgruppen spielt dieser Kommunikationskanal eine immer wichtigere Rolle.

Der Kunde entscheidet wie wichtig Social-Media in seinem Einkaufsprozess ist. Ist Ihre Konkurrenz in den sozialen Medien bereits vertreten? Haben Ihre Kunden Social-Media-Seiten? Gibt es viele Informationen über Ihre Branche in den sozialen Medien? Wenn ja, dann sollten Sie sich damit beschäftigen. 

Noch ein Wort zu der “nüchternen Welt des B2B”, bei der soziale Medien anscheinend keine große Rolle im Kaufprozess spielen: Wie emotional glauben Sie kann ein Schiffscontainer sein? Die Maersk-Group hat auf Facebook 2,4 Mio. Follower, die sich Bilder von Frachtern mit Containern anschauen.

Auch KMU können hier die Vielfältigkeit ihrer Produkte in Szene setzen. Es gibt im Internet kaum eine Nische, die nicht auf eine entsprechende Community trifft. 

Aber welcher Social-Media-Kanal ist für Ihr Unternehmen der Richtige? Hierbei können folgende Punkte als Orientierung genutzt werden.

  • Instagram: Bietet sich vor allem für Bilder und Fotos an: Was machen Ihre Kunden aus Ihren Produkten? Wenn Ihre (vor allem jungen) Kunden stolz auf Ihre individualisierten Produkte sind, dann ist Instagram der richtige Kanal. 
  • Twitter: Wenn Ihre Produkte “unterwegs” sind bzw. Ihre Kunden gerne darüber in Nachrichten und Stories berichten, dann ist der Kurznachrichtendienst prädestiniert. 
  • LinkedIn / Xing: Wenn es um Diskussionsforen über Anwenderwissen und Erfahrungsaustausch geht, dann sollten Sie für deutschsprachige Foren Xing und für Englischsprachige LinkedIn benutzen.
  • Facebook hat derzeit die größte Verbreitung. Ist aber bei der jüngeren Generation nicht mehr so stark angesagt wie früher. Dennoch bleibt Facebook das Schwergewicht unter den Social-Media.
  • Snapchat: Wer sehr junge Zielkunden hat, sollte sich mit diesem Kanal auseinandersetzen.
  • Pinterest: Viele Personen suchen hier Ideen für konkrete Probleme.
  • Youtube: Zwar kein reinrassiger Social-Media-Kanal aber wachsender Einfluss bei der Entscheidungsfindung.
  • Branchen- / Zielgruppen-spezifische Gruppierungen: In allen sozialen Kanälen finden Sie zahlreiche Untergruppierungen, in denen sich Ihre Zielgruppe tummelt und die es gilt heraus zu kristallisieren.

Noch ein Satz zu den „jungen Leuten“: Als B2B-Unternehmen werden Sie sich vielleicht fragen, warum Sie sich mit dieser Zielgruppe beschäftigen sollten. Nun, die Antwort ist ganz einfach: Je früher Sie deren Entscheidungsverhalten verstehen, umso besser lernen Sie Ihre künftigen Kunden kennen. Aus den heute 20- bis 25-Jährigen, die in der Ausbildung oder im Studium stecken, können in 5 Jahren die Menschen werden, die bei Ihnen geschäftlich einkaufen. Es ist entscheidend, ob Ihre Zielkunden in diesen Netzwerken verstärkt aktiv sind. Wenn ja, dann sollten (müssen) Sie Ihren Kunden dort folgen. Dabei gilt der Grundsatz „Ganz-oder-gar-nicht“. Eine Social-Media-Präsenz muss aktiv gepflegt, betreut und moderiert werden. Wenn man hierfür keine Ressourcen bereitstellt, dann sollte man erst gar nicht damit anfangen. Social-Media-User mögen keine gepflegten Kanäle. Wenn es schlecht läuft, strafen sie diese sogar ab. 

Die KPIs für Social-Media:

  • Anzahl Follower
  • Reichweite der eigenen Posts
  • Anzahl weitergeleitete Postings

Gerne diskutieren wir mi Ihnen, wie Social-Media für Ihr Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann. Sie haben Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Jochen Müller

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