Breite versus Tiefe im Leistungsangebot

Nehmen wir einmal an, Sie sind ein erfolgreicher Hersteller von B2B-Produkten. Ihre Firma ist seit vielen Jahren am Markt, Ihre Produkte sind bekannt. Eigentlich könnten Sie sich zurücklehnen. Aber Sie spüren den Wind des Wettbewerbs in letzter Zeit immer stärker. Und eine neue Führungskraft treibt das Thema Produktentwicklung mit Macht voran. Da taucht die Frage auf: verbreitern wir unsere Produktpalette oder gehen wir eher in die Tiefe, spezialisieren uns …   Zunächst einmal: Glückwunsch, wenn Sie einen so umtriebigen Manager an Bord haben. Produkte, die den Kundenbedarf von gestern bedient haben, gehören der Vergangenheit an. Die Zyklen, innerhalb denen Produktneuentwicklungen stattfinden, sind extrem kurz geworden. Das bedeutet andererseits nicht, dass man jedes Jahr „eine neue Sau durchs Dorf treiben muss“, wie das mal ein Kunde von uns formuliert hat. Aber Sie brauchen das Ohr am Markt und müssen rechtzeitig wissen, was Ihre Kunden wünschen. Die Frage nach Breite versus Tiefe im Produkt- und Leistungsangebot beantwortet sich aus lediglich zwei Überlegungen heraus: Zum einen aus Ihrer ganz generellen Unternehmensstrategie und zum zweiten aus der Analyse Ihres Marktes. Schauen wir uns zunächst den Punkt der Unternehmensstrategie anhand eines einfachen Beispiels an: Ist Ihr Unternehmen eher auf die Massenproduktion ausgerichtet, womöglich sogar mit einfachen, standardisierbaren Produkten, dann wird es Ihnen vermutlich leichter fallen, neue Produkte neben Ihre bestehende Produktpalette zu stellen. In so einem Fall in eine Produktklasse in die Tiefe (= Spezialisierung) einzusteigen, könnte ein Fehler sein. Fordert der Markt hingegen immer häufiger Spezial-Lösungen, z.B. weil die Anwendungsgebiete immer komplexer werden, könnte es interessant für Sie sein, sich in einer der erkennbaren Nischen tiefer einzunisten und im Gegenzug  „Bei-Produkte“ abzustoßen. In einem dritten Fall ist die Kombination beider Wege ggf. sinnvoll: Sie werden zum PKL (Problem-Komplett-Löser) für Ihre Kunden. In einer Nische (tief) bedienen Sie alle Kundenanforderungen (breit). Das könnte z.B. im Maschinenbau bedeuten, dass Sie sich auf eine Spezialmaschinen-Kategorie konzentrieren, darin dann aber Voll-Sortimenter sind: alle Größen, alle technischen Spezifikationen, Service, Versicherung, Finanzierung, TOP-Ersatzteilversorgung , Gebrauchtmaschinenvermarktung etc.. Welche Lösung für Sie die beste ist, diskutieren wir gerne persönlich mit Ihnen.

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Vertriebsstrategie – Verhandeln Sie die besten Preise

Im Business-to-Business-Bereich entscheiden sich Ihre Margen am runden Tisch. Vielleicht haben Sie sich schon geärgert, wenn Sie zu große Zugeständnisse machen mussten, um einen Kunden langfristig an sich zu binden. Doch haben Sie Ihren Vertriebsmitarbeitern auch die nötigen Mittel an die Hand gegeben, um die besten Preise verhandeln zu können? Gewinnorientiert verhandeln Ihre Vertriebsmitarbeiter sitzen zwischen allen Stühlen, denn sowohl Ihre als auch die Interessen Ihrer Kunden fordern von ihnen alles ab. Sie können Ihnen jedoch das nötige Rüstzeug für diese Situationen an die Hand geben: Indem Sie Preisverhandlungen genau planen und systematische Leitlinien festlegen. Ambitionierte Ziele, die konkrete Gewinne anstreben, haben in Verhandlungen größere Aussicht auf Erfolg als unspezifische Vorgaben. Den Kunden überzeugen - und die eigenen Ziele nicht aus den Augen verlieren Damit Ihre Vertriebsmitarbeiter Ihre Interessen durchsetzen können, sollten regelmäßige Schulungen Teil Ihrer Vertriebsstrategie sein. Es kommt nämlich wesentlich darauf an, wie Ihre Vertriebler dem Kunden gegenübertreten: Ein hohes Maß an Entschlossenheit, gepaart mit Offenheit und Lösungsorientiertheit, vermeidet, dass der Kunde sich vor dem Kopf gestoßen fühlt. Bestimmte Freiheiten bei der Gestaltung der Verträge sorgen dafür, dass jede Verhandlung in einer Win-Win-Situation aufgelöst werden kann. Welches sind die entscheidenden Verhandlungskompetenzen? Erlernte rhetorische Phrasen führen in seltenen Fällen zu den gewünschten Ergebnissen. Ein guter Vertriebsmitarbeiter ist sich seiner Kompetenzen bewusst und reagiert individuell auf sein Gegenüber. Dazu zählt die Interpretation von Mimik und Gestik ebenso wie genaues Zuhören, um die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen und auf sie eingehen zu können. Klare Zielsetzungen vor Verhandlungen, eine ausgeprägte Freude am Verhandeln und genaue Kenntnis über die Produkte und Services sind Basis-Skills eines guten Vertriebsmitarbeiters. Analyse-Tools können hilfreich sein, sich auf wichtige Verhandlungen vorzubereiten. Sind Sie bereit, mit neuen Strategien Ihre Verhandlungen gewinnbringender und zielorientierter zu führen, und nicht nur Ihren Umsatz, sondern Ihren Gewinn zu steigern? Dann sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.  

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Content Marketing in Ihrer B2B Vertriebsstrategie

Content Marketing ist das neue Zauberwort in der B2C Kommunikation und es bedeutet, die Komponenten Emotionalisierung und Mehrwert in seine Vertriebsstrategie mit aufzunehmen. Wahre Werbefluten prasseln täglich auf jeden Bürger ein, und sie verfehlen ihr Ziel. Denn die klassische Outbound-Werbung wird nicht mehr wahrgenommen, sondern umgangen, im Papiermüll entsorgt, vorgespult und komplett ignoriert, wann immer dies möglich ist. Content Marketing setzt durch Bereitstellung interessanter, nützlicher und unterhaltsamer Inhalte auf die hintergründige Bindung an eine Marke. Kunden möchten sich informieren, sich amüsieren und brennende Fragen beantwortet bekommen. Inhalte, die diese Bedürfnisse befriedigen, werden bereitgestellt und führen auf einem Umweg zum Produkt. Bei dieser Art des Inbound-Marketing stehen nicht mehr das Produkt und seine Werbebotschaft im Vordergrund, sondern der Nutzen einer Information für den Kunden. Content Marketing ist somit eine langfristige Strategie, die erst mittelbar monetären Erfolg erzeugt. Wir denken jedoch, dass Content Marketing ein wichtiger Teil der Online-Vertriebsstrategie ist und zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Der Nutzen dieser Vertriebsstrategie im B2C-Handel liegt auf der Hand - doch ist sie auch für den B2B-Bereich geeignet? In diesem Bereich stehen nicht die Bedürfnisse des Kunden im Vordergrund, sondern zumeist: - technische Features - Leistungsmerkmale von Produkten - Lieferkonditionen - Modalitäten der Einkäufe - besondere Services Das Gegenüber jedoch ist "auch nur ein Mensch", der seine Entscheidungen in der Chefetage rechtfertigen muss. Auch er kann bei seinen Bedürfnissen gepackt und an seinem Standpunkt abgeholt werden. Vorteilhaft ist hierbei, dass die Kundenbedürfnisse im B2B-Bereich oft besser bekannt sind als im B2C-Segment. Wir denken, es ist dauerhaft von Vorteil, interessante Tools wie Newsletter, E-Books und Blogs zu nutzen, um Content Marketing in die eigene Online-Vertriebsstrategie zu integrieren. Auch bei B2B- Kontakten! Es bedeutet, dem Gegenüber zuzuhören, seine Bedürfnisse zu kennen und genau herauszustellen, mit welchen der eigenen Kompetenzen diese Bedürfnisse befriedigt werden können. Als wichtigste Vorteile einer Content Marketing Vertriebsstrategie sehen wir folgende: - Die Werbebotschaft wird unaufdringlich dargestellt und eher als positiv empfunden. - Der Nutzen für den Kunden/Partner kann deutlich herausgestellt werden. - Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Strategie kann genau auf die Zielgruppe abgestimmt werden.   Content Marketing wirkt jedoch mittel- und langfristig und eignet sich nicht als alleinige Werbemaßnahme. Eine solche Online- Vertriebsstrategie bedarf der genauen Planung und Konzeption, damit die Bemühungen nicht verpuffen. Kontaktieren Sie uns, gerne beraten wir Sie bei der Lösung dieser kniffligen Aufgabe.

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cramer müller & partner