Hilfe – mein Unternehmen hat keinen USP

Das Besonderstellungsmerkmal als Alternative zum USP Vor 100 Jahren vermutlich ganz sicher, vor 30 Jahren noch mit großer Wahrscheinlichkeit und vor 10 Jahren schwierig, aber noch machbar: der Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen im Markt im Zuge Ihrer Unternehmensentwicklung. Aber heute? In einer Zeit, in der Informationen in Bruchteilen von Sekunden die ganze Welt umrunden. Wo dank schneller IT nichts leichter ist, als etwas gerade Erfundenes zu kopieren. Wie wollen Sie da noch Alleinstellungsmerkmale aufbauen?   Wir glauben, dass die Zeit von Alleinstellungsmerkmalen vorbei ist. Die sogenannten USP sind immer schwieriger aufzubauen. Dafür gibt es zu viele Unternehmen, die die gleichen Dinge auf gleiche Art und Weise machen. Und zwar nicht deshalb, weil sie es nicht anders können – sondern weil es sich nun mal nicht anders machen lässt. Und wenn sie dann eine Idee für ein USP haben, müssen sie nach sehr kurzer Zeit feststellen, dass schon jemand anderes auf die gleiche Idee gekommen ist. Bei über 3 Mio. steuerpflichtigen Gewerbetreibenden wird es schwierig, seine Einzigartigkeit zu beweisen. Wir sagen: es ist so gut wie unmöglich. Wie mache ich dann aber den Kunden auf mich aufmerksam, wenn nicht über Einzigartigkeit? Wie soll die Unternehmensentwicklung weiter fortschreiten? Drehen wir die Frage einmal um: Ist es denn überhaupt die Einzigartigkeit, die der Kunde sucht? Sie kennen die Situation: Sie sitzen mit guten Freunden in einem Restaurant. Das Essen schmeckt gut – aber nicht einzigartig. Der Service ist hervorragend – aber nicht einzigartig. Der Blick auf den See ist grandios – aber nicht einzigartig. Die Unterhaltung ist witzig – aber nicht einzigartig. Und trotzdem schwärmen Sie noch Jahre später von dem tollen Abend, an dem einfach alles gepasst hat. Es war ein „besonderer“ Abend. Und genau darum geht es in Zukunft: um das Besondere, nicht das Einzigartige. Der Unterschied ist das „Plus“. Das „Plus“ macht das Besondere. Das Besondere ist die Kombination dessen, was in Ihrem Unternehmen bereits vorhanden ist. Eben ein guter Koch plus Kellner plus Ausblick. Wenn dann noch nette Gäste (Kunden) kommen, dann können Sie einen tollen Abend (Verkaufsgespräch) gestalten. So besonders, dass der Kunde kauft. Und Sie weiter empfiehlt. Wie kommen Sie zu diesen Besonderstellungsmerkmalen in Ihrem Unternehmen? Probieren Sie diese 5 Schritte:
  1. Stärken-Inventar: Schreiben Sie alles auf, was Ihnen als Stärke Ihrer Firma in den Sinn kommt. Am besten auf post-it.
  2. Bringen Sie diese Stärken in Beziehung zueinander: Stärker 1 plus Stärke 2 plus Stärke 3 oder Stärke 2 plus Stärke 5 plus Stärke 6
  3. Nehmen Sie Abstand von diesen Stärke-Beziehungen und erkennen: Was ist das Besondere an dieser Faktorkombination? Welchen Nutzen kann Ihr Kunde davon haben? Denn nur dafür wird er zahlen …
  4. Und jetzt genau umgekehrt: Was denken Sie, sind die besonderen Wünsche Ihrer Kunden? Können Sie diese mit der Kombination Ihrer Stärken bedienen?
  5. Und zu guter Letzt: Welche Stärke (Kompetenz) fehlt Ihnen noch, um eine bisher nicht gekannte Besonderheit zu entwickeln? Wie schnell können Sie diese Stärke entwickeln und in Ihr Unternehmen integrieren?
Mit diesen 5 Fragen haben Sie eine erste gute Anleitung zu Ihren Besonderstellungsmerkmalen. Viel Erfolg bei der Umsetzung – und bei Fragen rund um Ihre Unternehmensentwicklung einfach eine Mail senden an office@cramer-mueller-partner.de

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