Moderation im digitalen Zeitalter – funktioniert das?

Im digitalen Zeitalter stellt sich natürlich die Frage, ob nicht auch Moderationen digital erfolgen können. Dazu gilt es zunächst einmal zu fragen, welchen Mehrwert eine digitale Moderation der Gruppe stiften kann?

Digitalisierung bedeutet, dass bisher analoge Werte in digital zu verarbeitende Informationen übersetzt werden. Bezogen auf eine Moderation würde das z.B. bedeuten, dass die Ergebnisse, die bisher an einer Metaplanwand oder auf einem Chat dokumentiert würden entsprechend digital aufbereitet und der Gruppe zur Verfügung gestellt werden. Oder aber, dass die Wortbeiträge der Gruppen-Teilnehmer entsprechend digital bereitgestellt werden.

Die hierfür erforderlichen technischen Voraussetzungen gibt es schon seit langer Zeit: Dazu gehören Videokonferenz-Tools wie zum Beispiel Skype oder GoToMeeting und entsprechende Remote Desktop Tools wie zum Beispiel Mikogo oder Spreed. Zwischenzeitlich haben sich auch spezialisierte Anbieter auf dem Markt entwickelt, zum Beispiel meebility.

Gleichwohl zeichnet eine gute Moderation eben nicht die Digitalisierung des Prozesses aus, sondern das, was als Ergebnis heraus kommt. Ein großer Vorteil digitaler Meetings ist sicherlich die Ersparnis von Zeit und Reisekosten sowie die systematische Meeting-Vorbereitung.

Je größer jedoch eine Gruppe wird, umso schwieriger sind digitale Meetings, egal ob sie extern oder intern moderiert werden. Der entscheidende Unterschied zu einer klassischen Webkonferenz ist, dass in einer digitalen Moderation mehrere Teilnehmer sich parallel inhaltlich einbringen. Es ist also nicht so, dass einer spricht und mehrere zuhören, sondern so, dass mehrere sprechen und einer (der Moderator) zuhört und entsprechend dokumentiert. Hier stoßen die derzeitigen Systeme noch ein Stück weit an ihre Grenzen. Mit fortschreitender Entwicklung der Technik wird dies sicherlich immer besser und leichter werden. Gleichwohl machen wir derzeit noch die Erfahrung, dass persönliche Moderationen von den Teilnehmern als professioneller und zielführender wahrgenommen werden. Wir selbst haben hierzu in der Vergangenheit zahlreiche Ansätze probiert, sind unter dem Aspekt der Professionalität jedoch noch nicht sehr zufrieden mit den Ergebnissen. So sind Datenverbindungen teilweise instabil, Dokumente werden nicht schnell genug hochgeladen oder es scheitert an Teilnehmern, die technisch noch nicht fit genug sind, sich in solche Konferenzen einzuwählen.

All das sollte uns jedoch nicht daran hindern dieses Medium weiter auszuprobieren. Bis dahin gilt als Faustregel: Je weniger Teilnehmer, je kürzer das Meeting, je weniger wichtig die erwarteten Ergebnisse, umso mehr bieten sich Online-Meetings mit externer Moderation an.

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Vom Besserwisser zum Bessermacher – Die Zukunft der Mittelstandsberatung

Unter der Moderation von Edmund Cramer diskutierten die Berater des KMU-Berater-verbandes über die Zukunft der Mittelstandsberatung in Deutschland. Dabei kamen die Berater zu folgenden Kernthesen:

1.   Beratung findet immer häufiger virtuell statt, die Vor-Ort-Beratung wird durch Telefon-, Web- und Videokonferenzen, aber auch Datenräume, Webportal und dergleichen mehr ergänzt. Dennoch bleibt Unternehmensberatung "people business", der Beziehung zum Kunden kommt ein hoher Stellenwert bei.

2.   Die wachsenden Herausforderungen der Unternehmer benötigen auf der Beraterseite einen weiter steigenden Spezialisierungsgrad. Um die gleichzeitig vom Kunden gewünschte Hausarzt-Funktion zu übernehmen, werden sich die Berater künftig noch stärker vernetzen und in temporären Teams die Probleme ihrer Mandanten lösen.

3.   Die Abrechnung der Leistungen erfolgt über neue Preismodelle. Die erfolgsabhängige Vergütung ist dabei nur ein Thema. Auch Flatrates, Festpreise, Modulpreise etc. werden zunehmen.

Zu ähnlichen Einschätzungen kommt auch das aktuelle Themenheft „Unternehmensberater“ von brandeins. Die Überschrift „Vom Besserwisser zum Bessermacher“ deckt sich stark mit den Ergebnissen unseres KMU-Workshops. Eine Kernthese hier lautet, dass die Zukunft der Beratung weniger in der Bereitstellung von Wissen liegt, als in der Unterstützung bei der Einführung und dauerhaften Verankerung dieses Wissens im Unternehmen.

cm&p kommt allen diesen Einschätzungen schon seit längerem nach. Als mittelständische Unternehmensberatung haben wir das „Ohr am Markt“ und passen unsere Prozesse ständig an die Anforderungen des Mittelstands an. Die von uns zuvor erarbeiteten Konzepte werden dabei operativ umgesetzt. Wir integrieren uns damit in die Wertschöpfungskette unserer Kunden und betreiben z.B. Datenbanken und Portale für sie. Das ist aus unserer Sicht das Kernelement der zukünftigen Unternehmensberatung: nicht nur konzeptionieren, sondern auch umsetzen.

Wie sagt es ein Kunde von uns so treffend: „Wissen ist Macht? Haste gedacht. Wissen ist wenig – Können ist König!“. Getreu diesem Motto handeln wir. Wenn auch Sie an einer solchen Integration unseres Know-Hows in Ihr Unternehmen interessiert sind, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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