Leitbilder in kleinen und mittelständischen Unternehmen: So gestalten Sie Veränderungen zum Positiven

Bitte machen Sie zu Anfang ein kleines Spiel mit uns: Denken Sie an Ihre Urlaube längst vergangener Jahre zurück. Zwei Wochen Sommerurlaub, weg vom hektischen Alltag. Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass Sie damals noch gut erholt an den Arbeitsplatz zurückgekommen sind und dann in Ruhe Ihren Schreibtisch „sichten“ konnten? Nun denken Sie einmal an Ihren letzten Urlaub. Erwischen auch Sie sich dabei, wie Sie schon während des Urlaubs Ihre Mails lesen und Anweisungen erteilen? Wenn ja, dann sind Sie nicht alleine. Viele Menschen handeln so. Es ist schon fast normal geworden, im Urlaub zu arbeiten. Wir tun das, weil wir das Gefühl haben, mit immer weniger Zeit auf immer schnellere Veränderungen einwirken zu müssen. Sachverhalte, die früher noch über einen längeren Zeitraum stabil waren, können sich heute binnen Tagen – manchmal binnen Stunden – komplett ändern. Ausnahmen gibt es leider wenige. Betroffen sind sämtliche Prozesse, egal ob intern oder extern. Es betrifft Sie als Unternehmer, aber auch Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden und Ihre Lieferanten. Der permanente Wandel verlangt von Ihnen immer schnellere Reaktionszeiten und Anpassungen an neue Rahmenbedingungen, was zu neuen Problemen führt, die es zu bewältigen gilt. Glücklicherweise gibt es etwas, das Ihnen helfen kann, diese Herausforderungen besser zu bewältigen: Ihre Unternehmenskultur. Unternehmenskultur im Mittelstand – passt das überhaupt zusammen? Die Antwort lautet ja. Jedes Unternehmen verfügt über eine eigenständige und wirksame Unternehmenskultur und somit auch Ihres. Ob diese Kultur bewusst geschaffen wurde oder unkontrolliert entstanden ist – sie existiert. Sie beeinflusst und lenkt all Ihre Mitarbeiter. Ebenso wird auch die Unternehmenskultur wiederum von Ihren Mitarbeitern beeinflusst. So wie eine „richtige“ Kultur  zeigen sich auch in Ihrer Unternehmenskultur die Werte, Normen, Einstellungen und Verhaltensweisen der Angehörigen Ihres Unternehmens. Stellen Sie sich also vor, die Kultur spiegelt wider, was Ihre Firma auszeichnet und ausstrahlt. Für die anfänglich beschriebene Problemstellung des immer schneller werdenden Wandels  kann Unternehmenskultur Ihren Mitarbeitern Lösungen liefern – sie heißen Konstanz und Sicherheit. Wichtig für eine stabile Unternehmenskultur sind Unternehmensleitbilder. Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Haus. Wenn die Kultur dabei das Dach darstellt, sind die Leitbilder die Grundpfeiler, die die Konstruktion festigen. Das Hauptmerkmal eines Unternehmensleitbildes ist die Art, wie es gestaltet und formuliert ist. Die Sätze werden so einfach wie möglich gehalten. Sie sollten sich auf das Wichtigste konzentrieren und das Selbstverständnis, sowie gewünschte Verhaltensweisen der Mitarbeiter bestmöglich abbilden. Drei wichtige Punkte dabei sind: 1.       Die festgehaltenen Verhaltensweisen  sollten an vorderster Front von Ihnen, dem Chef, vorgelebt werden. Das führt zu Akzeptanz. 2.       Ein weiterer wichtiger Punkt für die Akzeptanz ist die Mitarbeit Ihrer Angestellten bei der Erstellung der Leitbilder. Wenn Ihre Mitarbeiter sich mit ihren eigenen Vorstellungen und Werten in das Thema einbringen können, werden sie im Anschluss die kulturellen Richtlinien auch leben. 3.       Denken Sie auch daran, am Ende des Prozesses Ihre Kunden und Lieferanten mit ins Boot zu holen. Ihre unternehmerischen Richtlinien sollten für Jedermann transparent sein. Am besten geht das natürlich auf Ihrer Webseite und über die sozialen Medien. Wie lebe ich die Unternehmenskultur und -leitbilder im täglichen Geschäft? Das Gute ist: Eine Kultur „lebt“ sich von alleine. Sie ist etwas Abstraktes, das Sie nicht anfassen können. Trotzdem schwebt sie in Ihrer Firma immer mit. Erst durch die konkret formulierten Leitbilder jedoch wird sie greifbar. Was aber, wenn Ihr Unternehmen in Schieflage gerät, Sie unzufriedene Mitarbeiter haben oder Ärger mit Außenstehenden? Keine Frage, Leitbilder bezahlen Ihnen keine Rechnungen. Dennoch können sie in schweren Zeiten eine echte Stütze sein. Sie zeigen Ihnen, wo Sie herkommen und wohin Sie einst mit dem Unternehmen hinwollten. Dieses Bewusstsein kann schon oft der Stein sein, der den Erfolg wieder ins Rollen bringt. Und zwar in die richtige Richtung. Es ist erwiesen, dass Unternehmen mit einer starken Kultur seltener in unternehmerische Schieflage geraten, als solche, die keine „wirkliche“ Kultur vorweisen können.  Sie sehen also, mit einer festen Kultur braucht Ihnen vor den nächsten Veränderungen und Herausforderungen nicht bange zu werden. Sie haben den richtigen Anker. Wir bei cramer müller und partner haben beispielsweise mit allen Mitarbeitern unsere firmenbezogenen Leitbilder erstellt. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre individuellen Unternehmensleitbilder erstellen können, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie ….

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Vom Besserwisser zum Bessermacher – Die Zukunft der Mittelstandsberatung

Unter der Moderation von Edmund Cramer diskutierten die Berater des KMU-Berater-verbandes über die Zukunft der Mittelstandsberatung in Deutschland. Dabei kamen die Berater zu folgenden Kernthesen:

1.   Beratung findet immer häufiger virtuell statt, die Vor-Ort-Beratung wird durch Telefon-, Web- und Videokonferenzen, aber auch Datenräume, Webportal und dergleichen mehr ergänzt. Dennoch bleibt Unternehmensberatung "people business", der Beziehung zum Kunden kommt ein hoher Stellenwert bei.

2.   Die wachsenden Herausforderungen der Unternehmer benötigen auf der Beraterseite einen weiter steigenden Spezialisierungsgrad. Um die gleichzeitig vom Kunden gewünschte Hausarzt-Funktion zu übernehmen, werden sich die Berater künftig noch stärker vernetzen und in temporären Teams die Probleme ihrer Mandanten lösen.

3.   Die Abrechnung der Leistungen erfolgt über neue Preismodelle. Die erfolgsabhängige Vergütung ist dabei nur ein Thema. Auch Flatrates, Festpreise, Modulpreise etc. werden zunehmen.

Zu ähnlichen Einschätzungen kommt auch das aktuelle Themenheft „Unternehmensberater“ von brandeins. Die Überschrift „Vom Besserwisser zum Bessermacher“ deckt sich stark mit den Ergebnissen unseres KMU-Workshops. Eine Kernthese hier lautet, dass die Zukunft der Beratung weniger in der Bereitstellung von Wissen liegt, als in der Unterstützung bei der Einführung und dauerhaften Verankerung dieses Wissens im Unternehmen.

cm&p kommt allen diesen Einschätzungen schon seit längerem nach. Als mittelständische Unternehmensberatung haben wir das „Ohr am Markt“ und passen unsere Prozesse ständig an die Anforderungen des Mittelstands an. Die von uns zuvor erarbeiteten Konzepte werden dabei operativ umgesetzt. Wir integrieren uns damit in die Wertschöpfungskette unserer Kunden und betreiben z.B. Datenbanken und Portale für sie. Das ist aus unserer Sicht das Kernelement der zukünftigen Unternehmensberatung: nicht nur konzeptionieren, sondern auch umsetzen.

Wie sagt es ein Kunde von uns so treffend: „Wissen ist Macht? Haste gedacht. Wissen ist wenig – Können ist König!“. Getreu diesem Motto handeln wir. Wenn auch Sie an einer solchen Integration unseres Know-Hows in Ihr Unternehmen interessiert sind, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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cramer müller & partner