Innovation im Vertrieb – geht das?

Alle Welt spricht von Innovationen und meint damit die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen. Funktionieren Innovationen hingegen auch im Vertrieb? Dieser Frage gehen wir heute nach … Zunächst einmal gilt es, den Begriff der Innovation zu hinterfragen. Eine Erfindung (Invention) ist noch keine Innovation. Zu einer Innovation kommt es erst, wenn das Neue einen Nutzen oder Wert stiftet, der über Nutzen oder Wert des bisherigen Produktes, der bisherigen Leistung hinausgeht. Viele Erfindungen werden deshalb nie zur Innovation, weil sie „alter Wein in neuen Schläuchen“ sind. Viele Erfindungen werden auch erst spät zur Innovation, weil der Anwender die Neuartigkeit nicht sofort entdeckt. Ausgestattet mit dieser Begriffsdefinition können wir uns nun den Innovationen im Vertrieb widmen. Welche Neuheiten im Vertrieb könnte es geben, die innovativ sind? Werfen wir zunächst einen Blick zurück, um uns mit bekannten vertrieblichen Innovationen zu beschäftigen, die heute allesamt zum Standard geworden sind – bei ihrer Einführung aber wirkliche Neuerungen darstellten: 1. Bankautomat - ersetzte den Vertriebsweg Bankfiliale 2. Lieferservice - ergänzte (ersetzt?) den Vertriebsweg Einzelhandel 3. App - völlig neuer Vertriebsweg für völlig neue Produkte Retrospektiv betrachtet sind diese Vertriebswege mittlerweile völlig normal, und wir können uns kaum noch an den innovativen Charakter bei deren Einführung erinnern. Als Ex-Banker kann ich mich gleichwohl noch sehr gut an das Filialsterben der Banken Anfang der 80er Jahre erinnern, als die ersten Bankautomaten für Geldabhebungen und Überweisungen aufgestellt wurden. Der damalige Bankvorstand, der mir prophezeite, dass wir später mal Bankgeschäfte an Computern abwickeln, erschien mir zu diesem Zeitpunkt schon sehr suspekt. Heute hat der Computer die Vertriebswege der Banken völlig neu aufgestellt. Demnach können wir also die Frage, ob es Innovationen im Vertrieb gibt, bejahen. Interessanter ist demnach die Frage, wie Innovationen in Ihrem speziellen Vertrieb aussehen können. Das ist nicht einfach zu beantworten. Innovationen entstehen in den seltensten Fällen durch Geistesblitze, sondern sind das Ergebnis eines sehr methodischen Vorgehens. Und genau dazu laden wir Sie ein: wenn Sie neue Vertriebswege für Ihre Produkte und Leistungen entdecken wollen, stehen wir Ihnen als aufgeschlossener, neugieriger und methodenstarker Sparringspartner zur Verfügung. Lassen Sie uns Kontakt aufnehmen...

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Das richtige Release-Management für Ihre Leistungen

Stillstand bedeutet Rückschritt. Als Unternehmer handeln Sie intuitiv nach diesem Credo. Auch für Ihre Produkte ist es deshalb wichtig, sie in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand zu stellen – die Konkurrenz schläft nicht. Eine wichtige Säule dieser Politik bildet dabei das so genannte Release-Management. Dieses hat zur Aufgabe sicherzustellen, dass neue Anforderungen, die an ein Produkt oder eine Dienstleistung gestellt werden, in einer definierten Zeitspanne erfolgreich umgesetzt werden können. Als Unternehmer reduzieren Sie dabei nicht nur das Risiko aus dem Markt verdrängt zu werden, sondern im besten Falle auch erheblich Ihre Kosten. Dies liegt insbesondere an den optimierten Prozessen, die zumeist hinter einem solchen Update stehen.    Wie gestaltet sich effizientes Release-Management? 1) Aufsetzen eines Release-Plans: Ähnlich wie einen Projekt-Plan dürfen Sie sich auch den Release-Plan Ihres Produktes vorstellen. Alle sinnvoll erscheinenden Verbesserungen und Neuerungen an Ihrem Produkt sollten in diese Liste übertragen werden. Im besten Falle entstehen diese Ideen nicht nur intern, sondern werden Ihnen auch von außen (zum Beispiel von Kunden) zugespielt. Die Ideen und Wünsche werden in der Liste weiter verdichtet – ganz im Sinne „Wer macht was bis wann“. Auch die Kosten der Entwicklung sollten hierbei eine Rolle spielen. 2) Test-Phase: Sind die geforderten Neuerungen aufgesetzt – der IT´ler nennt es „Beta-Phase“  - werden sie auf Entwicklungs-Fehler hin überprüft. Dies ist vor Allem im Dienstleistungsbereich von Bedeutung. Erst wenn ein Update als dauerhaft fehlerfrei getestet wurde, sollte es in die weitere Vermarktung übertragen werden. 3) Veröffentlichung: Ihr neues Produkt hat den Marktreife-Status erhalten? Dann wird es nun Zeit die „Werbetrommel“ zu rühren. Folgende Fragen sollten Ihnen dabei helfen, das neue Release besser zu vermarkten. Welche Dinge sind für Ihre Leistung neu dazu gekommen? Worin besteht der tatsächliche Mehrwert für Ihre Kunden dabei? Welchen Need können  Sie dabei nun bedienen, der bis dato noch offen war? Was gilt es beim Release-Management zu beachten?   Natürlich bürgt auch das Release-Management nicht nur Chancen für Sie, sondern weist auch eine Gefahr auf, die Sie beim Veröffentlichen beachten sollten. Selbstverständlich brennen Sie darauf, Ihre hart erarbeiteten Neuerungen Ihren Kunden zu präsentieren. Auch wenn Sie zurecht davon überzeugt sind, dass das Update Ihren Kunden das Leben leichter machen wird, so sollten Sie mit dem Release darauf warten, bis auch wirklich alle „Kinderkrankheiten“ ausgemerzt sind. Eine zu frühe, fehleranfällige Veröffentlichung wird Ihnen im Zweifel genau das Gegenteil bescheren, was Sie sich erhofft haben: nämlich Unmut bei den Kunden. Diesen Fall hatte ein Kunde von uns gerade selbst in der Praxis. Merken Sie sich: Sie haben eine wirklich gutes Update parat, dann kommt es auf eine Woche Wartezeit mehr auch nicht an. Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut … Wir beschäftigen uns durch unsere Produkte Regelmäßig mit diesem Thema und diskutieren dazu gerne mit Ihnen. Rufen Sie uns unverbindlich an: Tel 069 / 15 043 52 80.

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Nachhaltige Beratung bei cramer müller und partner

Nachhaltigkeit scheint heute in den meisten Firmen einen gewissen Stellenwert zu genießen. Es wird darüber gesprochen, es wird damit geworben und es wird scheinbar auch nach dem Kredo der eigenen Nachhaltigkeit gehandelt.  Der Begriff wird jedoch nicht selten so vielfältig genutzt, dass es für uns schwierig geworden ist, ihn eindeutig abzugrenzen. Aus diesem Grund sind wir bei cramer müller und partner der Frage selbst auf den Grund gegangen und haben für uns den Begriff der eigenen Nachhaltigkeit definiert: Für uns bedeutet Nachhaltigkeit, dass wir der kommenden Generation etwas in einem besseren Zustand übergeben wollen, als wir es selbst vorgefunden haben. Dabei unterscheiden wir unseren Begriff der Nachhaltigkeit auf drei Ebenen:
  1. Gesellschaftliches Engagement –  Beispiel: Wir helfen jungen Menschen dabei, einen Weg in den Arbeitsmarkt zu finden.
  2. Soziales Engagement – Hier geht es insbesondere um finanzielle Hilfe für gemeinnützigen Organisationen.
  3. CO2-Fußabdruck – Der Umweltaspekt der Nachhaltigkeit. Diesen möchten wir im Folgenden noch etwas genauer erläutern.
Unter www.prima-klima-weltweit.de kann sich jeder, gleich ob privat oder geschäftlich, seinen CO2-Fußabdruck berechnen lassen. Dies ist die Summe an CO2-Emissionen, die durch den eigenen Lebensstil bzw. das Geschäft „erarbeitet“ wird. Im Anschluss daran, werden auf dieser Webseite auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie die ausgestoßenen Emissionen durch unterschiedlichste Umwelt-Projekte kompensiert werden können. Der „Prima-Klima“ CO2-Rechner hat ergeben, dass unsere Unternehmensberatung jährlich ca. 16 Tonnen CO2 produziert. Durch die Beteiligung an unterschiedlichen Aufforstungsprogrammen in Deutschland und Afrika kompensieren wir allerdings knappe 95 Tonnen CO2. Aus diesem Grund haben wir seitens der Organisation „Prima-Klima-Weltweit“ für das Jahr 2014 das Zertifikat „CO2 Neutrale Unternehmensberatung“ erhalten. Auch für die nächsten Jahre planen wir fest damit, „klima-neutral“ zu arbeiten. Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter folgendem Link: https://prezi.com/pp2uls3kph0q/nachhaltigkeit-bei-cmp/ Falls Sie sich auch dafür interessieren, wie Sie Ihre eigenen oder unternehmensinternen Ziele klima-neutraler gestalten können, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir unterhalten uns zu diesem Thema gerne mit Ihnen.

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cramer müller & partner