Bedeutet Unternehmensentwicklung nicht zuallererst Unternehmer-Entwicklung?

Gerne würden wir Ihnen sagen, dass Sie Ihr Unternehmen wie einen Garten anlegen können und dann einfach in regelmäßigen Abständen den Gärtner hindurch schicken, und alles wächst und gedeiht und bereitet sich auf eine reiche Ernte vor. Ganz so einfach ist es aber nicht. Zwar können Sie viele Aufgaben abgeben, ja Sie müssen es ab einer bestimmten Größe Ihres Unternehmens sogar. Dennoch bleiben Sie selbst immer der (Chef-)Gärtner und in gewisser Weise auch der Garten, um im Bilde zu bleiben. Da alle Entscheidungen, die Ihre Unternehmens-Entwicklung betreffen, von Ihnen getroffen, durchgeführt und verantwortet werden müssen, ist zunächst einmal Ihre ganz persönliche Entwicklung als Unternehmer die Grundlage einer erfolgreichen Unternehmung. Sie kreieren die Vision und das Ziel, auf das alle Aktivitäten hinstreben. Warum sollten Sie sonst Unternehmer sein wollen? Sie delegieren vielleicht bestimmte Entscheidungen, doch Sie müssen stets darauf bestehen, dass diese in Ihrem Sinne getroffen werden. Dies schließt die Konsultation externer Berater nicht aus, aber als Kopf Ihres Unternehmens fragen Sie nicht die Füße, wohin sie als nächstes zu Gehen gedenken. Der erfolgreiche Unternehmer Karl Pilsl sagte: “Wir haben zu viele ähnliche Firmen, die ähnliche Ideen haben und ähnliche Dinge zu ähnlichen Preisen in ähnlicher Qualität produzieren. Wenn Sie dazugehören, werden Sie es künftig schwer haben.” Nun, wo können Sie sich elementar unterscheiden, wenn nicht in Ihrer Persönlichkeit? Von Ihnen hängen schlussendlich alle relevanten Entscheidungen ab. Sie müssen Krisen durchstehen und Ihre Mitarbeiter in jeder Situation bei der Stange halten. Die Motivation Ihrer Mitarbeiter, ihre Führung legen Sie vielleicht Ihren Abteilungsleitern in die Hände – doch nach welchen Kriterien entscheiden diese? Ein Unternehmen ist kein basisdemokratisches Konstrukt, es bedarf der Führung. Mit Ihnen steht und fällt alles – aber Sie werden auch die Früchte ernten, wenn Sie Ihren Garten optimal bestellt haben. Deshalb helfen wir Ihnen dabei, nicht nur Ihr Unternehmen sondern auch Ihre Unternehmer-Persönlichkeit zu entwickeln:
  • Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen heraus, was Sie persönlich ausmacht. Wie können Sie Ihre Stärken gewinnbringend einsetzen und – sofern erforderlich – Ihre Schwächen ausgleichen?
  • Wir schaffen das Bewusstsein dafür, dass Ihre persönliche unternehmerische Entwicklung der entscheidende Erfolgsfaktor in Ihrer Unternehmensentwicklung ist.
  • Wir entwickeln hilfreiche Strategien, mit denen Sie Ihre Unternehmerpersönlichkeit effektiv in Ihr Unternehmen einbringen.
Machen Sie sich keine Sorgen, alle Entscheidungen allein treffen zu müssen. Moderne Konzepte und Coachings unterstützen Sie bei der Ausbildung Ihrer Unternehmerpersönlichkeit und helfen damit dem Erfolg Ihres Unternehmens auf die Sprünge. Nehman Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie dieses Thema genauer diskutieren möchten. Wir freuen uns auf Sie.

Werden Sie zum Visionär!

Es sind drei Säulen, von denen eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung getragen wird: 1.Die langfristige Zielsetzung und die Vision vom Unternehmen: Wohin wollen wir uns entwickeln? 2.Die grobe Planung des Vorgehens, um die gesetzten Ziele zu erreichen: Was sollen wir tun? 3.Und die Grundsätze der Geschäftspolitik, auch Konzept genannt, also der nach außen sichtbare Teil von Ziel und Umsetzung: Wie soll man uns sehen? Der übergeordnete Aspekt der Unternehmensplanung ist die Vision. Bekannte Beispiele dafür sind Microsoft bei der Gründung: “Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.” oder Walt Disney mit  “Menschen unterhalten und glücklich machen.” oder DHL “Wir wollen DER Logistikkonzern für die Welt sein.” Ähnlich der platonischen Ideenlehre ist die Vision vom Unternehmen ein Idealbild, ein Leitstern und Wegweiser. Sie beschreibt die grundlegenden Werte und Überzeugungen und langfristige Pläne. An ihr orientieren sich Zielsetzung, Durchführung und Steuerung der Außenwirkung. Um die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens dauerhaft zu stabilisieren, müssen Sie zum Visionär werden. Trotz ständiger Veränderungen auf den Märkten wird Ihre Vision Ihr Kompass sein, der Ihnen hilft, die Unternehmensentwicklung zu steuern. Die Vision beschreibt einen zukünftigen, erstrebenswerten Zustand oder auch eine zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Wird sie überzeugend kommuniziert, ist sie Motivation und bindendes Element für die beteiligten Personen. Wird sie in den Alltag des Unternehmens eingebunden, richtet sie alle Aktivitäten der Angestellten, Führungskräfte und auch  der Filialen/Niederlassungen auf ein gemeinsames Ziel. Wie erarbeitet man eine Vision? In kleinen und mittleren Unternehmen ist sie geprägt vom Inhaber und dessen Grundmotivation. Sie wird geprägt von dessen Persönlichkeit und oft auch von dessen persönlichen Zielen. In größeren Unternehmen sollten sie bei der Unternehmensentwicklung als “shared vision” gemeinsam mit Mitarbeitern aus verschiedenen Hierarchieebenen und Abteilungen entwickelt werden. Das schafft die Voraussetzung ihrer Anerkennung als sinnstiftendes Element bei Mitarbeitern aller Ebenen. Ob kleines oder großes Unternehmen – die Vision muss zum Unternehmen, seinen Gegebenheiten und Stärken passen und immer wieder nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt werden. Eine Vision kann nicht am Reißbrett geplant werden – sie liegt im Unternehmen selbst. Sie ist der eigentliche Zweck, warum das Unternehmen existiert, und beschreibt die Prinzipien, welche trotz aller Änderungen nie verletzt werden dürfen. Machen Sie sich bei der Unternehmensentwicklung bewusst: Welche Werte sind von zentraler Bedeutung? Besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern: Wenn wir in zehn Jahren hier zusammen sitzen, was wollen wir erreicht haben? Formulieren Sie den zentralen Aspekt – werden Sie zum Visionär! Gerne helfen wir Ihnen dabei – Unternehmen zu entwickeln  und erfolgreich im Markt zu verankern ist nämlich unsere Vision. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: office(at)cramer-mueller-partner.de. Wir freuen uns auf Sie!

Die Menschen hinter den Zahlen: So berücksichtigen Sie persönliche Verhaltensmuster in Ihrer Vertriebsplanung

Wer Zahlen “richtig” lesen kann, dem sagen sie mehr als 1.000 Worte und zeigen daher mehr als nur Umsätze und Gewinn. Im Rahmen des “Behavioral Accounting” – dem verhaltensorientierten Rechnungswesen – wird klar, dass besonders im sensiblen Bereich der jährlichen Vertriebsplanung die Berücksichtigung menschlichen Verhaltens unabdingbar geworden ist. Doch was heißt das konkret für Sie? Dürfen Sie Ihre vertriebsverantwortlichen Mitarbeiter von nun an nur noch an besonders wohlgesinnten Tagen nach dem Umsatz des nächsten Jahres fragen? Nein, natürlich nicht. Die Erfahrung zeigt: Klassischer Weise planen Vertriebsverantwortliche Umsatzerlöse zu niedrig und Kosten zu hoch. Durch sogenannte “budgetary slacks” bauen sie sich einen Puffer ein, der ihnen bei entsprechender Unter- / Überschreitung der Planwerte genug Spielraum lässt, ohne sich direkt vor der Geschäftsleitung erklären zu müssen. Ursachen für diese Abweichungen sind oftmals auf sogenannte “Principal-Agent-Probleme” zurückzuführen. Das sind Probleme, bei denen mindestens ein Geschäftspartner (Agent) Informationsvorsprünge gegenüber dem anderen (Principal) aufweist und sich diese Informations-Asymmetrie zunutze machen kann. Ein Beispiel hierfür ist  ein Außendienstmitarbeiter mit spezifischen Marktkenntnissen gegenüber seinem Geschäftsführer mit einem guten Gesamtüberblick. Hier sind die Wissensstände über den Markt asymmetrisch verteilt. Doch welche Folgen hat solch eine Planung für das Unternehmen? Spätestens am Ende jedes Wirtschaftsjahres werden auf Basis Ihrer Planung Entscheidungen getroffen, die insbesondere die künftigen Ressourcen Ihrer Unternehmung betreffen. Welche weiteren finanziellen Mittel werden benötigt? Haben Sie genug Personal, wo sind Neueinstellungen erforderlich? Wie hoch müssen Ihre Lagerbestände sein? Ist Ihre Planung ungenau, schmälern Sie durch teures “Nachjustieren” Ihren Profit: Unnötige Zinsaufwendungen für zu hohe Darlehen, da Sie viel höhere Kosten eingeplant haben, oder die  Inanspruchnahme von kostenintensiven Zeitarbeitern, weil Sie einen zu niedrigen Personalbedarf kalkuliert haben, oder zu hohe Einkaufspreise durch kleinere und damit teurere Nachbestellungen, weil Sie einen zu geringen Wareneinsatz geplant haben, können die Folge sein. Ein höherer Gewinn wäre möglich gewesen. Das klingt banal, sagen Sie?  Ist es auch. Dennoch zeigt die Praxis, dass – solange der absolute Gewinn am Ende des Geschäftsjahres über dem  Planwert liegt – diesem Phänomen wenig Beachtung geschenkt wird. Der Gewinn, der aus einer durch den Vertrieb zu niedrig abgegebenen Umsatzplanung resultiert, hätte höher sein können, wenn von Beginn an auf Basis einer vollständigen Information ein „richtiger“ Umsatz geplant worden wäre und die zusätzlichen Kosten aus der Fehlplanung vermieden worden wären. Was können Sie tun, um diesen Effekt zu vermeiden?
  1. Klären Sie Ihre Mitarbeiter über den Sinn der Planung sowie über die Folgen einer Fehlplanung auf, damit sie ihre Handlungen besser verstehen.
  2. Binden Sie Ihre Mitarbeiter dadurch verantwortungsbewusst in die Planung mit ein (Bottom-Up).
  3. Kommunizieren Sie klare Budgetziele und prüfen Sie all jene, die regelmäßig ihre Budgets unterschreiten und ihre Umsatzplanung übertreffen.
  4. Investieren Sie Zeit in die Ursachenergründung der Abweichungen, es wird sich lohnen!
Gerne verdeutlichen wir Ihnen diese zugegebenermaßen nicht ganz einfachen Zusammenhänge individuell für Ihr Unternehmen. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme: office@cramer-mueller-partner.de
cramer müller & partner